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Grevenbroich
Geschichtsverein stellt das historische Grevenbroich vor

Grevenbroich. Friedrich Schmitz präsentiert Halbjahresprogramm.

Wer weiß schon, dass die Mönche des ehemaligen Wilhelmitenklosters im Kellergewölbe der City-Kirche St. Peter und Paul bestattet sind? Oder dass ein Heiliger einen Klosterbau an der Erft plante? In Vorträgen und Exkursionen will der Geschichtsverein in den nächsten Monaten mehr Licht ins historische Dunkel der Stadt bringen. Vorsitzender Friedrich Schmitz stellte jetzt das Programm vor.

Ein Höhepunkt steht bereits am Donnerstag, 3. März, 20 Uhr, auf dem Programm. Professor Hans Georg Kirchhoff, der Nestor der Grevenbroicher Stadtgeschichte, wird in der Villa Erckens über den heiligen Ludgerus und dessen Klosterbaupläne im Rheinland berichten. Der Historiker fasst an diesem Abend seine Erkenntnisse zusammen, die er in seinem Buch "Das Kreuz an der Erft" publizierte.

Einen Ausflug in die jüngere Vergangenheit unternimmt Stephen Schröder am Donnerstag, 14. April. Unter dem Titel "Von der preußischen Obrigkeit zur bürgerlichen Selbstverwaltung" blickt er in einem Vortrag auf die Anfänge des heutigen Rhein-Kreises vor 200 Jahren zurück. Der Heimatforscher Achim Kühnel lädt indes für Donnerstag, 12. Mai, zu einem Spaziergang "in die Entstehungsgeschichte der Stadt" ein.

"Er wird unter anderem zum Standort der alten Kirche führen, über deren Friedhof heute die Karl-Oberbach-Straße verläuft. Und wir besuchen die Mönchsgräber im Keller von St. Peter und Paul - das wird sicherlich spannend", sagt Friedrich Schmitz. Zum Abschluss des Programms wird Thomas Wolff am 2. Juni durch die Ausstellung "Nierentisch und Wirtschaftswunder" in der Villa Erckens führen.

Zudem bietet der Verein für Geschichtsinteressierte einen Arbeitskreis an, der sich einmal im Monat mit der Familienforschung beschäftigt. Für das zweite Halbjahr sind unter anderem ein Vortrag zur Bauarchitektur in Grevenbroich und eine Exkursion in den "Dom an der Erft" in Gustorf geplant.

(wilp)
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