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Grevenbroich
Gespräche und Selfies mit Ministerpräsident Daniel Günther

Grevenbroich: Gespräche und Selfies mit Ministerpräsident Daniel Günther
Umschwärmte Gesprächspartner bei der Diskussion im Bernardussaal: Jörg Geerlings, Hermann Gröhe, Star-Gast Daniel Günther, Wolfgang Kaiser, Heike Troles und landrat Hans-Jürgen Petrauschke FOTO: Daniel Elke
Grevenbroich. "Wahlkampf ist ja nicht nur Stress, sondern auch die Chance, Parteimitglieder kennen zu lernen", moderierte Wolfgang Kaiser, CDU-Parteichef in Grevenbroich, den Besuch des Ministerpräsidenten aus Schleswig-Holstein Daniel Günther gestern Abend im Bernardussaal an. Der Ministerpräsident - er hatte zusammen mit Annegret Kramp-Karrenbauer im Saarland sowie Armin Laschet in NRW der Partei ihren "politisch goldenen Frühling" beschert - kam, um Herrmann Gröhe in dessen Wahlkampf zu unterstützen. "Hermann Gröhe war als Bundesvorsitzender ein wesentlicher Grund für mich, in die CDU einzutreten", erklärte der 1973 in Kiel geborene Politiker. "Es wird der Bundesregierung gut tun, wenn Du Bundesgesundheitsminister bleibst." Von Valeska von Dolega

"Noch ist etwa eine Woche Zeit, um im direkten Kontakt und persönlichen Gespräch" Wahlkampf zu machen, führte Daniel Günther aus. "Umfragen sind so etwas von egal. Die entscheidende Frage ist: Wer kämpft bis zum Schluss", forderte er dazu auf, Werbung für die CDU zu machen. "Meine Bitte ist, nur auf die eignen Stärken zu setzen", also nicht auf eventuelle Koalitionspartner zu schielen. Zwar regiert er im "Jamaika"-Bündnis, "in Schleswig-Holstein passt das. Auf Bundesebene wird es schwieriger." Es sei eben nicht egal, wer regierte, sagte der bekennende Merkel-Fan. Themen wie die innere Sicherheit oder Investitionen seien wesentliche Unterscheidungsmerkmale und gerade das Thema Bildungspolitik "trifft den Nerv vieler Menschen". Hier bräuchten die verschiedenen Bundesländer eine "größere Vereinheitlichung von Abschlüssen" und ein Kurswechsel Richtung Qualität nicht nur beim Abitur, sondern ebenso bei mittleren Schulabschlüssen müsse vorgenommen werden. Nur so sei, Stichwort "Fachkräftemangel", den Nachwuchssorgen im handwerk nachhaltig beizukommen. Ohne Häppchen, dafür in lockerer Runde, hatten die Gäste später Gelegenheit Daniel Günther, Hermann Gröhe sowie die Landtagsabgeordneten Heike Troles und Jörg Geerlings in bilateralen Gesprächen auszufragen.

Quelle: NGZ
 
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