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Grevenbroich

Grevenbroich. Als Patrick Steffens gemeinsam mit fünf Freunden 2007 den Zug "Lot loope" gründete, stand für ihn fest: "Eines Tages muss ich König werden." Den Traum hat sich der 24-Jährige beim Königsvogelschuss im Herbst mit dem 46. Schuss erfüllt - und das in einem "ultimativen Unges-Pengste-Jahr", in das auch seine Teilnahme an der berühmten Steubenparade im New Yorker Stadtteil Manhattan fällt. "Das passt in diesem Jahr perfekt zusammen", sagt Patrick Steffens, der zu den Schützen zählt, die das Schützenjahr mit dem Ausflug in die USA im September abrunden wollen.

Doch der September ist aus seiner Sicht noch in weiter Ferne. Was jetzt zählt, sind die letzten Vorbereitungen aufs Fest, das der Installateur wohl nie vergessen wird. "In diesen Tagen merke ich, was Freundschaft und Bruderschaft wirklich bedeutet." Er habe enorm viel Unterstützung erfahren - gerade beim Bau der Königsresidenz am Kuhlenhof, die er mit bis zu 30 Helfern mit viel Liebe zum Detail aufgebaut hat. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zwei große und vier kleine Türme zählt die Burg, die Mitglieder und Freunde des Zugs "Lot loope" ganz traditionell mit gelb-weißen Rosen und grünen Zweigen verziert haben. Das war viel Arbeit - und so richtig realisiert hat Patrick Steffens es auch noch nicht, dass er jetzt im Mittelpunkt von Unges Pengste stehen wird. "Die Paraden dürften die Höhepunkte werden. Da freue ich mich sehr drauf", sagt Steffens, der von seiner guten Freundin Nina Bodewein begleitet wird. Auch die 23-Jährige freut sich aufs Fest und die Ehren, die ihnen von den Schützen beider Bruderschaften erwiesen werden. Was das Schützenwesen für Patrick Steffens bedeutet? "Zusammenhalt", antwortet er prompt. Die Schützen seien nicht nur Kameraden, sondern Freunde - gerade im Zug. Und dieser Freundeskreis erweitert sich stetig: "Als wir angefangen haben, waren wir zu sechst und kannten uns überwiegend aus der Schule. Heute zählt unser Zug schon 16 Schützen." Ganz ohne Erfahrungen stürzt sich der Junggeselle aber keinesfalls ins Königsamt: Sein Vater war im Jahr 1995 bereits einer der Minister des damaligen Königs. Christian Kandzorra

Quelle: NGZ
 
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