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Grevenbroich
Grevenbroich, Deine Kunstwerke

Grevenbroich. Von wegen "nichts als Industrie": Insgesamt 70 Denkmäler, Plastiken und Skulpturen von zum Teil international renommierten Künstlern finden sich im Stadtgebiet - ein unterschätztes stadtmarketingtechnisches Pfund. Von Julia Hagenacker

Diese Stadt - für Auswärtige ohne "Grevenbroichhintergrund" ist sie Kraftwerke-Skyline und Braunkohle-Tagebau, dabei hat der Slogan "Bundeshauptstadt der Energie" längst ausgedient. Grevenbroich will weg vom staubig-rußigen Industrie-Image. Immerhin: 70 Denkmäler, Plastiken und Skulpturen finden sich im Stadtgebiet. Eine Reihe international renommierter Künstler, darunter Finlay, Ettl, Anatol, Mack und Heerich, haben Grevenbroich mit ihren Werken zur Kunststadt gemacht.

"Aus stadtmarketingtechnischer Sicht ist das ein Pfund, das nach außen hin allerdings noch besser präsentiert werden könnte", sagt Kulturamtsleiter Stefan Pelzer-Florack. "Es gab mal Bestrebungen in Richtung einer kreisweiten Kunst-Internetplattform. Daraus ist bislang nichts geworden." Aber: Auf der Website des Kultursekretariats NRW Gütersloh wurden 200 herausragende Kunstwerke der Mitgliedsstädte unter www.nrw-skulptur.de eingestellt. Das Kuratorium hat drei Objekte aus Grevenbroich ausgewählt: den "Torbogen" von Erwin Heerich, "Permanent Lightning" von Thomas Stricker und den Finlay-Weg, der im Rahmen der Landesgartenschau 1995 entstand.

"Der größte Teil der Kunstwerke wurde in den 1970er Jahren angeschafft", sagt Pelzer-Florack. "Damals war dafür noch Geld da und - der damalige Bürgermeister Hans Gottfried Bernrath und Stadtdirektor Horst Linden waren sehr kunstaffin." Heute kümmert sich die Stadt noch um die Unterhaltung und Instandsetzung.

Quelle: NGZ
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