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Grevenbroich
Kirmes lockt fünf Tage lang in die Innenstadt

Grevenbroich: Kirmes lockt fünf Tage lang in die Innenstadt
Seit gestern gibt's Kirmes-Spaß in der City. Eröffnet wurde der Rummel um 17 Uhr, danach ging es direkt in die Fahrgeschäfte. FOTO: Lothar Berns
Grevenbroich. Heute beginnt das große Grevenbroicher Schützenfest. Bereits gestern wurde die Kirmes eröffnet. Gefeiert wird bis Dienstagabend. Von Andreas Buchbauer

Als das rot-weiße Band bereits über die Bahnstraße gespannt ist, ist die Vorfreude spürbar. 36 Edelknaben und Jungschützen warten gestern um kurz vor 17 Uhr darauf, dass die Kirmes endlich eröffnet wird. Ein paar Minuten später ist es soweit: Symbolisch durchtrennen der Vorstand des Bürgerschützenvereins (BSV) Grevenbroich um Präsident Peter Cremerius, Schützenkönig Victor Göbbels und Bürgermeisterin Ursula Kwasny das Band. Die Kirmes ist eröffnet und wird heute mit dem Einböllern des Schützenfestes richtig in die Vollen gehen. Volksfeststimmung aber herrscht schon gestern ab dem späten Nachmittag in der City.

Gefragtester Mann ist zunächst Uli Herlitz. Er ist zusammen mit Axel Holzhausen Betreuer der Edelknaben, gestern Nachmittag aber ist er vor allem der Herr der Kirmes-Karten. Herlitz verteilt sie an die Edelknaben und Jungschützen, sie greifen so begierig danach wie junge Fußballfans nach den Autogrammen ihrer Lieblingskicker. Kein Wunder: Mit den begehrten Kirmes-Karten kann der Schützen-Nachwuchs zwei Stunden lang alle Fahrgeschäfte auf dem Rummel erkunden und testen. "Das ist eine schöne und beliebte Tradition", sagt Peter Cremerius. Die ersten Jung-Schützen stürmen da schon in Richtung Autoscooter los.

FOTO: Berns, Lothar (lber)

Der Scooter steht auf dem Platz der Republik, der bis Dienstag zum Zentrum des "Vergnügungsparks Grevenbroich" wird. Neben den Selbstfahrern stehen dort Riesenrad, Riesenschiffsschaukel & Co. - und sie alle sorgen für einen mächtig wummernden Kirmes-Sound. Wer sich mittenrein stellt, der hört Dr. Albans Autoscooter-Hymne "It's my life", während vom Riesenrad der Schlager "Sind Sie der Graf von Luxemburg?" und aus der Ferne Snaps "Ooops Up" herüberschallt - und zwar gleichzeitig. Es riecht nach Popcorn und Bratwurst, und es ist schon kurz nach der Eröffnung erstaunlich voll auf der Vergnügungsmeile. BSV-Vizepräsident Lothar Zimmermann blickt zufrieden auf den Kirmesplatz. "Läuft doch richtig gut an", sagt er.

Der BSV-Vorstand schlendert allerdings noch gemütlich an den Buden auf der Graf-Kessel-Straße entlang. "Nachher geht es noch zu einer Besprechung ins Festzelt", sagt Cremerius. Dabei werden letzte Details fürs Fest festgezurrt - und nachgeschaut, ob auch alles "ansturmfest" ist. Auf der Graf-Kessel-Straße geht es dabei deutlich ruhiger als auf dem Platz der Republik zu. Die Musik ist etwas leiser, die Bässe dezent. Dafür hört man deutlich die Töne des Drehorgel-Duos Hubert und Brigitte Schlabbers aus Holzbüttgen. Die beiden begleiten den BSV-Vorstand auf seinem Rundgang über die Kirmes.

FOTO: Berns, Lothar (lber)

Für Schützenkönig Victor Göbbels ist es der vermutlich ruhigste Weg über den Kirmesplatz. "Ich freue mich wahnsinnig auf den Beginn des Schützenfestes", sagt er. Klar, darauf haben er und Schützenkönigin Henriette Göbbels lange hingefiebert. Eines hat sich der Schützenkönig fest vorgenommen: Riesenradfahren. "Das hat mich schon als Kind begeistert", sagt er.

Quelle: NGZ
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