| 14.32 Uhr

Elsbachtunnel in Grevenbroich
Steine auf Autos geworfen - Polizei sucht "Marco"

Grevenbroich: Unbekannte werfen Steine auf fahrende Autos
Diese Schottersteine stellte die Polizei am Tatort sicher. Sie stammen wohl von der nahegelegenen Bahnlinie. FOTO: Polizei
Grevenbroich. Unbekannte haben am Montagabend am Elsbachtunnel in Grevenbroich Steine auf fahrende Autos geworfen. Die Polizei hat mithilfe erster Zeugenhinweise eine Personenbeschreibung erstellt.

Laut Polizei passierte der Vorfall gegen 21.20 Uhr. Die Täter warfen Schottersteine von der Fußgängerbrücke, die die Straße "Am Hammerwerk" mit der Rheydter Straße über den Elsbachtunnel verbindet. Die Steine stammen nach ersten Erkenntnissen von einer nahegelegenen Bahnlinie. Drei Fahrzeuge wurden beschädigt, die Insassen blieben alle unverletzt.

Einer der betroffenen Autofahrer erkannte an der Fußgängerbrücke drei oder vier Personen, von denen eine eine Kappe trug. Die Verdächtigen konnten flüchten, eine Fahndung verlief ohne Erfolg. Die Polizei hat Schottersteine vom Tatort sichergestellt, eine Spurenauswertung dauert an.

Nach einem Medienbericht meldete sich eine Zeugin, die in der Nähe des Tatorts derei Mädchen und einen Jungen beobachtet hatte. Der Junge soll "Marco" genannt worden sein. Er soll etwa 15 bis 16 Jahre alt und etwa 1,60 Meter groß sein. Er hat mittel- bis dunkelblonde längere Haare, ein Piercing im Gesicht oder einen Ohrring im Ohr. Er trug eine weite, "schlabbrige" Jeans und rauchte.

Die drei Mädchen sollen ebenfalls 15 bis 16 Jahre alt sein und akzentfrei deutsch sprechen. Das erste Mädchen ist etwa 1,60 Meter groß, trägt blonde brustlange gefärbte Haare mit Ansatz und ist Raucherin. Das zweite Mädchen soll etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß sein. Sie wird als dunkelhäutig beschrieben und soll dunkelbraune oder schwarze Haare zum Zopf gebunden haben. Zu dem dritten Mädchen ist bislang nur bekannt, dass es etwa 1,60 bis 1,65 Meter groß ist und braune, glatte, brustlange Haare habe.

Das Grevenbroicher Verkehrskommissariat ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet um Hinweise zu möglichen Tatverdächtigen unter der Telefonnummer 02131 3000.

(lsa)