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Grevenbroich
Grevenbroicher Radfahrer im Mittelpunkt von TV-Doku

Grevenbroich. Klaus Lüttgen und seine Tour von Kanada nach Alaska.

Dass er einmal zu Fernseh-Ehren kommen würde, damit hatte Klaus Lüttgen nicht gerechnet, als er sich 2011 mit einem Hollandrad quer durch Kanada bis Alaska abstrampelte. Das Videomaterial, das der Grevenbroicher auf seiner 7000 Kilometer langen Tour zusammentrug, hat der SWR zu einer spannenden Doku zusammengefasst. Nicht nur unheimliche Begegnungen mit Bären, sondern auch ein schrecklicher Brudermord kommt darin vor.

"Auf diese Dokumentation bin ich richtig stolz", sagt der 58 Jahre alte Fahrrad-Fan. "Man kommt ja nicht alle Tage ins Fernsehen." In der Reihe "Meine Traumreise" wird Lüttgens Tour unter dem Titel "Mit dem Hollandrad in die Wildnis" gezeigt - und zwar am 1. Juli, um 17.30 Uhr auf SWR und am 3. Juli, 9.20 Uhr, auf SR.

Die Dokumentation zeigt die wichtigsten Stationen der ungewöhnlichen Reise, die Klaus Lüttgen in Gedenken an seinen verstorbenen Vater antrat. Er nahm Hunderte der vom Papa geerbten Karnevalsorden mit und verschenkte sie an hilfsbereite Zeitgenossen, die er unterwegs traf und die ihm Kost und Logis boten. In der Regel traf Lüttgen auf freundliche Menschen - aber nicht immer: Bei einer Übernachtung am Yukon wurde er Zeuge eines Familiendramas; ein jüngerer brachte seinen älteren Bruder um. "Das war das schrecklichste Erlebnis auf der Reise", erzählt der Grevenbroicher.

Vor vier Jahren erlebte die Dokumentation ihre Erstausstrahlung. "Die Einschaltquoten waren sehr gut", freut sich Lüttgen. "Vielleicht ist das auch der Grund für eine zweimalige Wiederholung." Große Rad-Reisen plant der 58-Jährige vorerst nicht. Mal abgesehen von einer 410-Kilometer-Tour, die er gerade entlang von Rhein, Lahn und Weil zurückgelegt hat.

(wilp)
 
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