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Grevenbroich
Gymnasiasten arbeiten für Hilfsprojekte in Afrika

Grevenbroich. 240 Erasmus-Schüler halfen bei der Aktion Tagwerk. Von Daniela Buschkamp

Knapp 6000 Kilometer liegen zwischen Grevenbroich und Afrika. Diese Distanz überwanden gestern die Jahrgangsstufen fünf und sieben des Erasmus-Gymnasiums: Sie nahmen an der Aktion "Tagwerk für Afrika" teil und sammelten auf dem Marktplatz fleißig Spenden für Hilfsprojekte in fünf afrikanischen Ländern.

Luan Dekaj aus der 7b trägt ein Plakat "Erasmus hilft Afrika", Leith Asad schüttelt die Spendenbüchse, Alissa und weitere Mädchen verkaufen Kuchen und Getränke: "Wir haben schon einiges gesammelt, aber viele Leute gehen auch vorbei", schildern die Schüler.

Insgesamt 240 Grevenbroicher Gymnasiasten legten gestern einen Tag für Afrika ein. "Zwei Drittel haben sich um eine Tätigkeit bemüht und stellen ihren Arbeitslohn zur Verfügung. Manche haben sogar mehrere Aufgaben übernommen", erzählen die Lehrer Werner Altmann und Frank Lauenburg. Vorbereitet wurde die Aktion im Politikunterricht: Dort erfuhren die Gymnasiasten mehr über die Lebensbedingungen in Entwicklungsländern.

Für das "Erasmus" ist die "Aktion Tagwerk" bereits Tradition: Seit zwölf Jahren beteiligt sich das Grevenbroicher Gymnasium daran, unterstützt über einen eigenen Förderverein außerdem eine Grundschule in Eritrea. Für diese seien laut Werner Altmann gerade neue PCs angeschafft worden - ein Zeichen, wie wichtig Computer, Internet und Handy auch auf dem afrikanischen Kontinent geworden sind. Wie sich der Alltag der Kinder und Jugendlichen in Afrika von dem der Grevenbroicher unterscheidet, das zeigt zurzeit eine Ausstellung im Gymnasium. "Im vergangenen Jahr konnten wir knapp dreitausend Euro sammeln", sagt Altmann - und hofft auf ein ähnlich gutes Ergebnis.

Quelle: NGZ
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