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Grevenbroich
Händler feiern Abschluss der Bauarbeiten am Hammerwerk

Grevenbroich. Nach dem Umbau wurde die Einkaufsstraße gestern offiziell übergeben. Anlieger sind zufrieden mit dem Ablauf des Gesamtprojekts. Von Wiljo Piel

Geschäftsleute der Einkaufsstraße "Am Hammerwerk" räumten gestern symbolisch die letzte Sperrbake weg. Damit feierten sie Abschluss der monatelangen Bauarbeiten - denen sie mit gemischten Gefühlen entgegengeblickt hatten. Doch alles ist gut gegangen: "Es gab keine Umsatzeinbrüche, alles hat bestens geklappt", sagte etwa Uwe Quix vom gleichnamigen Autocenter.

Weil es beim Abbiegen zu den verschiedenen Geschäften immer wieder zu erheblichen Verkehrsstörungen kam, wurde die Straße von sieben auf neun Meter ausgebaut und mit 1,50 Meter breiten Fahrradstreifen auf beiden Seiten versehen. Zudem wurden Linksabbiegespuren und vier Querungshilfen für Fußgänger eingebaut.

Das Projekt, das innerhalb von vier Monaten abgeschlossen werden konnte, kostete 976 000 Euro und wurde zu 75 Prozent vom Land bezuschusst. "Wir hätten aber niemals bauen können, wenn uns Unternehmer und Privatleute nicht die notwendigen Grundstücke zur Verfügung gestellt hätten", erklärte Bürgermeisterin Ursula Kwasny, die sich im Namen der Stadt bei den Anliegern bedankte.

Die Geschäftsleute zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf der Arbeiten. "Wir haben uns vorher Sorgen gemacht, dass unser Grundstück wegen der Baustelle nicht befahren werden kann", sagte Ina Gerresheim vom Autocenter West: "Doch die Angst war unbegründet, alles hat super funktioniert." Dieser Meinung ist auch Inka Kunning, die einen Handel mit Elektrogeräten betreibt: "Ich war angenehm überrascht, dass alles so schnell ging." Guido und Stephan Hermanns, unter anderem Eigentümer der Edeka-Immobilie, lobten vor allem die Zusammenarbeit mit der Baufirma Willy Dohmen: "Sie hatte immer einen Ansprechpartner für uns." Was sich die Brüder wünschen würden: Etwas mehr Grün entlang des breiten Asphaltbandes.

Für die Neugestaltung der Straße wurden insgesamt 2600 Tonnen Asphalt verwendet, hinzu kamen 1400 Quadratmeter Pflastersteine, die für die Gehwegflächen verlegt werden mussten.

Quelle: NGZ
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