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Grevenbroich
Halde wird zum "Col d'Allrath"

Grevenbroich. Triathleten veranstalten Bergzeitfahren für Radler. Jeder kann mitmachen.

Dass Triathleten ein Faible fürs Radfahren haben, ist keine Überraschung. Dass sie im eher flachen Rheinland ein Bergzeitfahren auf die Räder stellen, aber schon. Kein Grund für das Triathlon-Team des TSV Bayer Dormagen, sich nicht an eine solche Herausforderung zu wagen. Zum zweiten Mal organisiert die Mannschaft jetzt das Bergzeitfahren am "Col d'Allrath".

Am Samstag, 29. April, können sich Radsportbegeisterte an der Vollrather Höhe messen und ihren Bergchampion ausfahren. Zwischen 11 und 15 Uhr kann sich jeder auf die 2,4 Kilometer lange Strecke wagen. Die Dormagener Triathleten sorgen für beste Bedingungen. "Die Strecke wird natürlich gesperrt", erklärt deren Chef Marc Klein. "Der Start ist wieder an der Auffahrt zur Vollrather Höhe." Auch alles Weitere übernehmen die TSV-Aktiven in Eigenregie - von der Zeitmessung bis zur Verpflegung von Teilnehmern und Zuschauern.

Marc Klein und sein Team, darunter auch der erfahrene Triathlet Markus Schmitz, hoffen bei der zweiten Auflage auf schönes Wetter. "Bei der Premiere im vergangenen Jahr war das ja bescheiden, trotzdem war die Resonanz sehr gut. Bei Sonnenschein stellen wir uns auf deutlich mehr Teilnehmer ein."

Bei vielen Radfahrern liegt der "Col d'Allrath" ohnehin regelmäßig auf der Trainingsroute, ist er doch eine der wenigen Anhöhen in der näheren Umgebung. "Viele Gesichter, die wir hier sehen, werden beim Bergzeitfahren am 29. April dabeisein", sind sich Klein und Schmitz sicher. Sie hoffen, dass die Bestzeit von 2016 geknackt werden kann. "Die liegt bei 4:44 Minuten - das ist schon richtig fix." Aufgestellt wurde sie vom Deutschen Jedermann-Meister Holger Koopmann, vom "Coup Cycle Göppingen".

Bei solcher Konkurrenz hat Bürgermeister Klaus Krützen sicher keine Chancen, mitfahren will er als Schirmherr des Bergzeitfahrens aber trotzdem - sofern es der Terminkalender zulässt.

(rosz)
 
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