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Grevenbroich
Haus St. Stephanus lobt Einsatz von Therapiehündin Bluna

Grevenbroich. Das Haus St. Stephanus zieht positive Bilanz einer tierischen Partnerschaft: Kromfohrländer-Hündin Bluna ist seit einem Jahr ein gerngesehener Gast in der Wohngruppe Albatros. In der Gruppe sind zehn Kinder zwischen drei und 13 Jahre, die aus problembelasteten Familien stammen, zeitweilig untergebracht. Bluna ist dort zweimal wöchentlich mit ihrer Halterin Bärbel Eschenbrücher-Jansen im Einsatz. "Man merkt bei den Kindern sofort eine Verhaltensänderung, wenn Bluna dabei ist", meint Eschenbrücher-Jansen, die zugleich Albatros-Gruppenleiterin ist. Wenn es zum Beispiel beim Essen etwas lauter zugehe, ziehe sich Bluna in einen anderen Raum zurück. "Das möchten die Kinder allerdings nicht und werden sofort leiser, weil man auf Blunas Anwesenheit nicht verzichten möchte." Auch Streitigkeiten seien im Beisein der Hündin meist schneller geklärt.

Eschenbrücher-Jansen hat schon immer Hunde in ihre Familie aufgenommen und sich für die tiergestützte Therapie interessiert. Vor vier Jahren wurde dann in ihrer Familie die Entscheidung getroffen, Bluna - damals noch ein Welpe - aufzunehmen. Eschenbrücher-Jansen hat mit ihrer damals zehn Monate alten Hündin die Ausbildung zum "Pädagogik-/Therapiebegleithund-Team" im "Münsteraner Institut für therapeutische Fortbildung und tiergestützte Therapie" begonnen. Die dort gelehrte Methode schult Hunde und Therapeuten laut Uschi Pütz, die im Haus St. Stephanus für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, insbesondere für den Umgang mit belasteten, traumatisierten, alten, kranken oder behinderten Menschen.

In der Arbeit mit Kindern, die weder Angst noch gesundheitliche Probleme wie zum Beispiel Allergien gegen Hundehaare haben, beweise Bluna absolute Ruhe und Aufmerksamkeit. Auch die Kinder seien entspannter und bei Übungen, die Bluna auf ihren Befehl hin richtig ausführt, richtig stolz. Die vier Jahre alte Kromfohrländer-Hündin sei Motivator und Tröster - und stärke das Selbstvertrauen und die Sicherheit der Kinder.

Quelle: NGZ
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