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Grevenbroich
HC Markert Bündnis 90/Grüne

Grevenbroich. Ein Grüner Fast-Theologe und Volljurist, der für die Bedeutung der Chemieindustrie für Deutschland kämpft - wer sich mit Hans-Christian, Spitzname "HC", Markert unterhält, entdeckt schnell die Vielschichtigkeit dieser Person, die seit 2010 im Düsseldorfer Landtag sitzt und dort auch nach dem 14. Mai wieder ein Abgeordneten-Büro haben möchte. Doch der Reihe nach: Der 48-Jährige, der mit seiner Familie (Ehefrau und zwei Kinder, 17 und 15) in Kaarst lebt, kommt gebürtig aus Bad Oeynhausen und ist im Lipperland aufgewachsen. Nach dem Abitur in Lage nahm Markert ein Studium der evangelischen Theologie auf, stieg dann auf Jura um und ist Volljurist mit Richteramtsprüfung. Die Grünen entdeckte er wegen eines Bachs in seiner Heimatstadt. "Weil der umgekippt war und ich sah, dass das trotz einer SPD-Führung geschehen war, habe ich mich den Grünen angeschlossen."

Markert (ein eingefleischter Schalke-Fan und Hobby-Angler) wurde 1990 offiziell Mitglied bei den Grünen. Den Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe hat er mitbegründet, war dort verkehrspolitischer Sprecher, er ist auch Mitbegründer der Grünen-Jugend auf Bundesebene. Nach seinem Umzug in den Rhein-Kreis zog er 2009 in den Kreistag ein, 2010 in den Landtag. Dort ist er der Sprecher für Umwelt, Verbraucherschutz und Atompolitik. Markert war Vorsitzender der von ihm initiierten Enquetekommission zur "Zukunft der chemischen Industrie in NRW". Unter seiner Leitung legte die Kommission einen 450 Seiten starken Abschlussbericht vor, der 2015 einstimmig im Landtag verabschiedet wurde. schum

Quelle: NGZ
 
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