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Grevenbroich
Herbstkonzert bringt die Fans ins Schwitzen

Grevenbroich. "Last Order" servierte wieder Rock-Klassiker vom Feinsten und spielte Geld für die Lokod-Hilfe ein.

Draußen war's nass-kalt, drinnen kochte der Saal: Die Grevenbroicher Band "Last Order" gab jetzt ihr mittlerweile 23. November-Konzert und brachte so manchen Fan ins Schwitzen. Geboten wurden Rock-Classics vom Feinsten - und nebenbei sammelten die Musiker wieder einmal für einen guten Zweck.

In der voll besetzten Aula des Erasmus-Gymnasiums eröffnete die Cover-Band den Abend mit "Live and let die", dem Titelstück des gleichnamigen Bond-Films, das 1972 von Paul McCartneys Gruppe "Wings" aufgenommen wurde. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter mit Stücken wie "Sharp dressed man" von "ZZ-Top", "Paranoid" von "Black Sabbath", "Livin on an prayer" von "Bon Jovi" oder "Horizont", der unverwüstlichen Rock-Ballade von Udo Lindenberg.

Als Gastmusiker war Ekki Rüger für zwei Stücke mit von der Partie, er spielte unter anderem sein schon legendäres Querflöten-Solo zu "Locomotive breath" von "Jethro Tull". Nach lang anhaltendem Applaus wurde die Band erst nach fünf Zugaben von der Bühne gelassen. Er herrschte Party-Stimmung, so wie bei jedem November-Konzert der Grevenbroicher Band.

"Last Order" wurde 1993 aus der Taufe gehoben, seither hat es zahllose Konzerte gegeben - auf Partys, in kleinen Clubs oder auf großen Stadtfesten und Festivals. Zudem war die Band auch schon Anheizer bei Konzerten von bekannten Gruppen wie "Brings" oder "Bläck Fööss". Seit dem ersten November-Konzert 1994 in einem Vereinsheim an der Erft werden die Auftritte durchnummeriert und haben längst Kultstatus erreicht.

Traditionell sammelt "Last Order" bei den November-Konzerten für einen guten Zweck. So engagiert sich die Band für ein Jugendprojekt der Grevenbroicher Aktion "Hilfe für Lokod" in Rumänien. Dort wird Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen eine Zukunftsperspektive vermittelt. Am Samstag kamen dabei 465 Euro für den guten Zweck zusammen. Insgesamt hat die Band im Laufe der Zeit bereits mehr als 13.000 Euro für das von Herbert Flöck aus Neuenhausen initiierte Hilfsprojekt gesammelt.

Quelle: NGZ
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