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Grevenbroich
Hochkreuz auf Friedhof muss saniert werden

Grevenbroich. Das unter Denkmalschutz stehende Hochkreuz auf dem Frimmersdorfer Friedhof muss saniert werden. Auf die Schäden wies die Grevenbroicherin Hannelore Esser jetzt die Stadt hin. Das Kreuz sei an mehreren Stellen stark beschädigt. So ist eine Stufe herausgebrochen, auch Ecken sind abgebrochen. Esser bittet nun darum, dass das markante Kreuz instand gesetzt wird.

In der Liste der Baudenkmäler in Grevenbroich ist das um 1900 errichtete Hochkreuz am Hauptverbindungsweg als Teil eines Ensembles eingetragen. Zu diesem gehören auch vier alte Grabkreuze, die aus dem 18. Jahrhundert stammen. Das Kreuz besteht aus Sandstein und ist - ohne den Sockel aus Beton - rund fünf Meter hoch.

Gestern machte sich Martin Zabel, Denkmalschützer der Stadt, ein Bild vor Ort. "Es besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf", erklärte danach Stadtsprecherin Ines Hammelstein. So müsse die abgebrochene Stufe repariert werden. Für heute steht ein weiterer Besichtigungstermin zusammen mit einer Mitarbeiterin des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege an. Dabei soll geklärt werden, welche Maßnahmen beim Friedhofsamt ergriffen werden sollen. "Nicht jeder Schaden muss eins zu eins wiederhergestellt werden, wohl aber größere Schäden", so Hammelstein.

(cso-)
 
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