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Grevenbroich
In Elsen wird dem "Zahnarzt-König" mit Fackel auf den Zahn gefühlt

Grevenbroich: In Elsen wird dem "Zahnarzt-König" mit Fackel auf den Zahn gefühlt
Fackeln mit solch einem Motto mussten sich Elsens Heimatfest-König Ulrich Stammen und Ehefrau Eva als Zahnärzte gefallen lasen. FOTO: Georg Salzburg
Grevenbroich. Wie immer war der Fackelzug am Samstagabend der erste Höhepunkt des Heimatfestes der Kirmesgesellschaft Elsen-Fürth. Und pünktlich bevor die ersten der insgesamt acht Großfackeln zur Aufstellung fuhren, hörte es sogar auf zu regnen. Hoch zufrieden resümierte Präsident Peter Reibel: "Das war wohl der längste Fackelzug in der Geschichte unserer Kirmesgesellschaft Elsen-Fürth. Dank sechs Tambourkorps, einem Fanfarenzug und sieben Musikzügen, den vielen Gastgebern aus Grevenbroich und Wevelinghoven und natürlich mit den 35 Vereinen unserer Kirmesgesellschaft mit insgesamt acht Großfackeln haben wir einen wunderschönen Fackelzug erlebt."

Im Mittelpunkt des Geschehens stand das Königspaar Ulrich und Eva Stammen, die beide Zahnärzte sind. Ein dankbares Thema also, das der junge Verein "Herrschaftszeiten 2007" prima umgesetzt hatte und einen dritten Preis bei den Fackeln erringen konnten. Wie Dietmar Wolf, der Fackelbau-Beauftragte der Kirmesgesellschaft Elsen-Fürth, erklärte, entsprach diese Fackel mit dem Motto "König Uli ist gut drauf und setzt dem Zahn die Krone auf" voll den Vorgaben "Thema, Bewegung, Beleuchtung, Bemalung, Gesamteindruck". Zum "königlichen" Thema hatte auch die "Fackelbaugemeinschaft KG Elsen" beigetragen mit ihrem Motto: "Uli und sein steiler Zahn." Unübersehbar war ein acht Meter langer und voll beweglicher Großdrachen, der der noch ganz junge Verein "Lott Jonn" mit Fackelbauer Marius Giesa (20 kreiert hatte. Der Drache schwenkte weit ins überraschte Publikum hinein und spie rotes Feuer aus. Das Motto "Da wird der Drache richtig sauer - Elsen braucht mehr Fackelbauer" sprach für sich und bekam den zweiten Preis. Nummer eins wurde der 5,50 Meter hohe Fackelbau der "Rösije Boschte" mit voll beweglicher Donald Duck-Figur. Hier brachten die Wagenbauer des Vereins zum Jubel der vielen Zuschauer am Zugweg ganz klar zum Ausdruck, dass sie gerne mit Donald Duck feiern, nicht aber mit Donald Trump und es hieß: "Donald jeht in Else met - de Trump de wolle mer nit".

(kvm)
 
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