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Grevenbroich
JU befürwortet Turnhallenöffnung für die Jugend

Grevenbroich. Dem Antrag von "Mein Grevenbroich" schließt sich die Junge Union bedingt an. Sie will aber eine kostenneutrale Lösung.

In ihrer Forderung nach der Öffnung der örtlichen Turnhallen für Jugendliche bekommt die Ratsfraktion "Mein Grevenbroich" jetzt Unterstützung durch die Junge Union (JU). Deren stellvertretender Vorsitzender René Daners erklärt: "Die Junge Union begrüßt den Vorschlag, städtische Turnhallen für Jugendliche zu öffnen. Und wir freuen uns, dass die Jugend nun auch bei den anderen Parteien neben der CDU stärker in den Fokus gerückt ist," fügt er hinzu. "Mein Grevenbroich" hatte zu Monatsbeginn im Stadtrat ein neues Freizeitangebot für Jugendliche gefordert. Die Sporthallen, die an Nachmittagen nicht genutzt werden, sollten jungen Leuten für sportliche Aktivitäten und als Treffpunkte zur Verfügung gestellt werden. Diesen Antrag hatte der Rat an den Jugendhilfeausschuss weiter verwiesen.

Die Junge Union meint, die Anmietung von Sporthallen sei auch jetzt schon zum Teil für volljährige Privatleute, Vereine und Verbände möglich. Die Möglichkeit, dies noch auszuweiten, müsse aber geprüft werden. Auch ein Nachtsport-Angebot, in Kooperation von Jugendamt und Stadtsportbund, nach einem Neusser Vorbild sei denkbar, führt die Junge Union aus.

Allerdings stößt die von "Mein Grevenbroich" angeregte Nutzung von Mitteln aus dem kürzlich beschlossenen Jugendförderplan bei der JU auf Kritik, schreibt der Vorstand. "Wir dürfen nicht vergessen, dass wir nur einen Teil der ursprünglich angefragten Mittel in den Haushalt einstellen konnten", sagt JU-Vorsitzender Max von Borzestowski. Und diese würden auch dringend an anderer Stelle gebraucht.

Deshalb spricht sich die JU dafür aus, dem Stadtjugendring die Hallen in Leerzeiten kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Dieser könne dann, unterstützt von der Jugendabteilung in der Alten Feuerwache, gegenüber Jugendlichen und Jugendverbänden vermittelnd tätig werden, regt die JU an. So würde die Maßnahme den Haushalt der Stadt nicht nicht belasten.

Darüber hinaus erinnert die stellvertretende JU-Vorsitzende Nina Hages daran, dass im Zuge des Spiel- und Freizeitflächenplanes auch über die Berücksichtigung der Schulhöfe nachgedacht werden müsse: "Große Sprünge sind nicht drin. Deswegen sollten bereits vorhandene Flächen aufgewertet und besser genutzt werden", sagt sie.

Quelle: NGZ
 
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