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Grevenbroich
"Junge mit Rad"-Künstler Anatol im Werkstattgespräch

Grevenbroich: "Junge mit Rad"-Künstler Anatol im Werkstattgespräch
Berichtete über sein Leben für und mit der Kunst: Anatol. FOTO: Anja Tinter
Grevenbroich. Heiterer Abend in der Villa Erckens: Der Bildhauer Karl-Heinz Herzfeld, der besser unter dem Namen Anatol bekannt ist, erzählte jetzt bei einem Künstlergespräch im Museum zahlreiche Anekdoten aus seinem Leben - und von seiner Leidenschaft für die Kunst. Anlass für das von Birgit Wilms moderierte Gespräch war der Umzug zweier Kunstwerke des ehemaligen Joseph-Beuys-Schülers vom Bend in die Mitte der Stadt: der "Junge mit Rad" und der "Eisenthron" stehen jetzt im Stadtpark und sind nach vielen Jahren wieder für die Öffentlichkeit gereinigt und restauriert sichtbar. Aufgestellt worden waren die beiden Kunstwerke zur Landesgartenschau Mitte der 1990er Jahre.

Der 86-Jährige betonte beim Künstlergespräch, dass er sich freue, wie viele Menschen sich für seine Kunst interessieren. Tatsächlich verfolgten rund 70 Besucher das Gespräch, bei dem Anatol auch seinen Sinn für Humor unter Beweis stellte. "Kunst ist alles und alles ist Kunst", sagte der ehemalige Polizeibeamte. Ebenso ging er auf Hintergrund und Entstehungsgeschichte der "Rad"-Plastik ein:S ie soll mahnen, im Straßenverkehr achtsam zu sein. Schnell gerate man unters Rad und verunfalle, gerade Schüler setzten sich leichtsinnig Gefahren aus. Anatol erzählte jedoch nicht nur von den beiden Grevenbroicher Plastiken, sondern auch von seiner Arbeit auf der Insel Hombroich: "Ich bin fast jeden Tag dort."

(cka)
 
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