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Grevenbroich
Junge Tänzerinnen begeistern mit Choreographien

Grevenbroich. Beeindruckende Tänze gab's am Wochenende in der Alten Feuerwache zu sehen: Gleich dreimal führten insgesamt 130 Tänzerinnen verschiedener Kurse der Grevenbroicher Jugendkunstschule ihre Show "Part Two" auf. Sie war, wie es der Name bereits vermuten lässt, eine zweite "Ergebnispräsentation" dessen, was die Kinder und Jugendlichen in den vergangenen Monaten mit ihren Dozentinnen einstudiert haben. Über die drei Tanzabende verteilt, verfolgten knapp 500 Besucher das Programm.

Vor zwei Wochen hatte es bereits ähnliche Aufführungen mit dem Titel "Part One" gegeben, bei denen vorwiegend Kinder unter acht Jahren ihr Talent auf der Bühne der Alten Feuerwache zeigten. Die acht Tanzgruppen, die jetzt im Fokus der drei Abendveranstaltungen standen, haben ihre Choreographien zwei Semester lang geprobt. Unter den Tänzerinnen im Alter zwischen acht und 29 Jahren sind auch einige mit sehr viel Erfahrung. Dazu zählt Sarah Käsbach (29), die seit 22 Jahren leidenschaftlich gerne tanzt und inzwischen als Dozentin bei der Jugendkunstschule aktiv ist. "Unser Programm ,Part Two' hat kein bestimmtes Thema. Wir zeigen eine bunte Mischung aus verschiedenen Tänzen. Vertreten sind die Richtungen Hip-Hop, Jazz und Modern sowie viele weitere", erzählte die Grevenbroicherin vor einer der Aufführungen. Doch auf der Bühne tanzten die einzelnen Gruppen nicht einfach nur so zur Musik: Sie beeindruckten auch mit Schwarzlicht-Choreographien, aufwendigen Kostümen und geschminkten Gesichtern.

Die Gruppe etwa, in der die 16-jährige Clara Lenze tanzt, verkleidete sich mit einem Federn-Kostüm und tanzte zu Songs wie "Downtown" von Macklemore. "Es ist schön zu sehen, dass am Ende bei der großen Aufführung alles so funktioniert, wie wir es die ganzen Wochen vorher geprobt haben", sagte Lenze, die vom Angebot der Jugendkunstschule begeistert ist: "Ich habe hier sehr viele Freundinnen gefunden. Die Gemeinschaft ist einfach stark." Höhepunkte der Aufführungen waren jeweils die Final-Choreographien, bei denen alle 130 Tänzerinnen gemeinsam ihr Können unter Beweis stellten.

Die Tanzkurse bei der Jugendkunstschule Grevenbroich, die eine "Tochter" der Volkshochschule ist, sind seit einiger Zeit sehr stark gefragt. Schulleiter Rudolf Ladwig erklärt sich das so: "Die Tanzangebote treffen bei den Mädchen einen Nerv. Das spricht sie an, weil sie das Tanzen bei uns mit vielen anderen ausprobieren können." Im Vorfeld hatte sich die Kunstschule dazu entschieden, wegen der Größe der einzelnen Tanzgruppen nicht alle Gruppen gleichzeitig auftreten zu lassen - deshalb auch "Part One" und "Part Two". Einen "Part Three" gibt es laut Ladwig nicht; nächstes Jahr folgen weitere Aufführungen. .

(cka)
 
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