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Grevenbroich
Kampagne fordert Stopp des Braunkohle-Abbaus

Grevenbroich: Kampagne fordert Stopp des Braunkohle-Abbaus
Mitglieder der Kampagne "ausgeCO2hlt" forderten gestern in Grevenbroich den sofortigen Ausstieg aus dem Braunkohletagebau im Revier. FOTO: M. Reuter
Grevenbroich. Am Wochenende wurde in Köln die Kampagne "ausgeCO2hlt" ins Leben gerufen, gestern stand die erste Aktion auf dem Programm. Rund 25 Männer und Frauen der Initiative, aber auch von "Bürger für Buir" und des Netzwerks Bergbaugeschädigter formierten sich gestern zu einer Mahnwache vor dem Kreishaus in Grevenbroich.

Anlass war die Sitzung des Braunkohleausschusses, bei dem es um den Bau des BoA-plus-Kraftwerksblocks in Niederaußem ging.

",AusgeCO2hlt' fordert den sofortigen Ausstieg aus dem Braunkohletagebau im Revier", so Pressesprecherin Tina Keller. Der Kohlendioxid-Ausstoß sei, so "ausgeCO2hlt", 2010 weltweit so stark angestiegen wie nie zuvor. "Grund ist dafür vor allem die Verbrennung von Kohle."

Die Teilnehmer an der Mahnwache verteilten an Ausschussmitglieder Flugblätter – "ausgeCO2hlt" fordert das bei der Bezirksregierung Köln angesiedelte Gremium auf, ein "reelles Szenario für den Ausstieg zu entwerfen", und macht sich für den Verzicht auf den geplanten RWE-Block stark. Das Kraftwerk bleibe ab 2010 mindestens 40 Jahre am Netz, das sei unvereinbar mit den deutschen Klimaschutzzielen. Bei der Gründungsversammlung in Köln waren rund 50 Menschen dabei.

(NGZ/rl)
 
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