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Grevenbroich
Kapellener CDU für Schulausbau

Grevenbroich: Kapellener CDU für Schulausbau
Maria Becker (2.v.l.), Sabina Kram und Ralf Cremers (l.) Überreichten Bürgermeister Klaus Krützen die 187 Unterstützer-Postkarten. FOTO: G. Salzburg
Grevenbroich. Politiker überreichten Bürgermeister Krützen 187 Unterstützungs-Postkarten.

Massenhaft Post aus Kapellen erhielt Bürgermeister Klaus Krützen. Der CDU-Ortsverband Kapellen sowie die Ratsmitglieder Ralf Cremers und Sabrina Kram überreichten im Rathaus 187 Postkarten, mit der Kapellener unter dem Motto "Wo bleiben unsere Kinder?" die Forderung nach einer räumlichen Erweiterung der Grundschule im Ort unterstützen. "101 Karten kommen aus dem Neubaugebiet, 86 aus Alt-Kapellen. Viele sagten: ,Endlich passiert etwas", schilderte Ortsverbandsvorsitzende Maria Becker. Seit Jahren arbeitet die Offene Ganztagsgrundschule räumlich am Limit. Für das nächste Schuljahr gingen bei der Platz-Vergabe mehr als 20 Familien zunächst leer aus. Die Stadt reagierte: Eine Gruppe mit zehn Plätzen wird in einem bestehenden Container eingerichtet. Zehn Familien standen aber Anfang Juli weiter auf der Warteliste.

Nicht nur die Ogata hat ihre Kapazitätsgrenze erreicht. "Wenn an der Schule noch zwei, drei Kinder hinzukommen, wird es knapp", sagt Sabina Kram. "Wir fordern Planungssicherheit", erklärte Becker, die Stadt solle eine Lösung für eine Schulerweiterung erarbeiten. Jörg Ermert und Jürgen Brings vom Ortsverband wiesen auf den geplanten dritten Bauabschnitt in Neu-Kapellen hin. Wegen der Berufstätigkeit vieler Eltern ist "eine Betreuung existenziell, weil sie sonst ihr Haus nicht halten können", betonte Ralf Cremers. "Wir kennen die Situation in Kapellen", erklärte Bürgermeister Krützen. "Wir werden jetzt den künftigen Bedarf an Ogata-Plätzen für die Stadtteile ermitteln, um zu sehen, wo Handlungsbedarf besteht." In Kapellen sollte das Schulgebäude auf Erweiterungsmöglichkeiten überprüft werden. "Wir sollten nicht noch einen weiteren Container aufstellen." Er wies darauf hin, dass für einen Ausbau die Politik die Mittel bereitstellen müsse. "Lieber sollte ein Kunstrasenplatz nicht gebaut und das Geld stattdessen in Schule gesteckt werden", sagte Ratsherr Ralf Cremers, Er sieht auch das Land NRW in der Pflicht, Kommunen mit einem Ausbauprogramm zu unterstützen.

(cso-)
 
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