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Grevenbroich
"Kick für den Frieden" als Vorbild für andere Städte

Grevenbroich. Die Benefiz-Veranstaltung "Kick für den Frieden" macht Schule. "Inzwischen gibt es in Bielefeld und Montabaur ähnliche Aktionen, die vom Vorbild Grevenbroich inspiriert wurden", teilt Hauptorganisator Rohat Akcakaya mit. Er hatte 2014 die Idee zu der Veranstaltung, deren Erlös dem Friedensdorf in Oberhausen zu Gute kommt. Das Friedensdorf ist eine Hilfseinrichtung, in die kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zur medizinischen Versorgung nach Deutschland geholt werden. Nach der Behandlung kehren sie zu ihren Familien zurück.

Das Organisationsteam für "Kick für den Frieden" setzt sich aus Schülern aller weiterführenden Schulen im Stadtgebiet zusammen. In diesem Jahr soll es die dritte Auflage geben. Bei der Veranstaltung treten Fußball-Mannschaften gegeneinander an, zudem gibt es Workshops mit Informationen über friedenspolitische Aktivitäten und zum abendlichen Ausklang eine Party. Im vergangenen Jahr reisten die Teilnehmer auch aus anderen Städten an. Die Initiative "Kick für den Frieden" wurde 2015 mit dem Integrationspreis des Rhein-Kreises Neuss ausgezeichnet.

Die Initiatoren der Aktion in Montabaur - dort trägt das Projekt den Titel "One Dream - one Goal" - haben im vergangenen Jahr als Team "Peace United" an "Kick für den Frieden" in Grevenbroich teilgenommen. In Montabaur soll die Veranstaltung erstmals im Juni stattfinden. "Auf bundesweiter Ebene möchte man Frieden erlebbar machen und durch Workshops und viel Raum für Kommunikation neben dem Fußballturnier die friedenspolitische Botschaft - einem Zeichen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit - vermitteln", erklärt Rohat Akcakaya. "Auch bei ,One Dream - one Goal' kommen alle Einnahmen dem Friedensdorf zu Gute."

(abu)
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