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Grevenbroich
"Kick für den Frieden" nur noch in kleinerem Rahmen

Grevenbroich. Die Organisatoren von "Kick für den Frieden" haben Kassensturz gemacht: Insgesamt 6400 Euro hat das im Mai veranstaltete Benefiz-Fußballturnier eingebracht. "Das übertraf deutlich unser anvisiertes Ziel von 5000 Euro", sagt Sprecher Rohat Akcakaya. Der Erlös wird an das Friedensdorf Oberhausen sowie an die Organisationen "Jugend rettet" und "Bunter Frühling" überwiesen.

Der dritte "Kick für den Frieden" war der bisher größte: 26 Teams aus allen Bundesländern hatten sich an der Aktion auf der Gustorfer Sportanlage beteiligt. Ob das Turnier in diesem Rahmen fortgesetzt wird, ist eher unwahrscheinlich, sagt Akcakaya: "Möglicherweise werden wir in Zukunft lediglich lokale Turniere mit allen weiterführenden Schulen aus dem Stadtgebiet organisieren." Eine Entscheidung soll nach den Sommerferien getroffen werden.

"Kick für den Frieden" hatte ursprünglich als reines Turnier der Grevenbroicher Schulen begonnen, die jüngste Veranstaltung war die bislang größte. An drei Tagen wurde nicht nur Fußball gespielt, es gab auch eine Friedens-Demo durch die Innenstadt und eine Abschlussparty am Stadtstrand "Evita Beach". Die Bilanz der Benefiz-Veranstaltungen kann sich sehen lassen: Innerhalb von drei Jahren kamen rund 17.000 Euro für soziale Zwecke zusammen.

Rohat Accakaya will sich aus der "Kick für den Frieden"-Aktion zurückziehen. Unabhängig davon möchte der 19 Jahre alte Grevenbroicher künftig aber auch weiterhin bundesweite friedenspolitische Projekte realisieren.

(wilp)
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