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Grevenbroich
Kleiderladen soll in Rot-Kreuz-Regie

Grevenbroich: Kleiderladen soll in Rot-Kreuz-Regie
Manfred Lenz vor dem DRK-Haus am Flutgraben, die Kleiderkammer dort soll künftig in den Kleiderladen an der Röntgenstraße integriert werden. FOTO: lh
Grevenbroich. DRK führt Gespräche mit Kinderschutzbund. Standort soll erhalten bleiben. Von Carsten Sommerfeld

Für den Kleiderladen des Kinderschutzbundes an der Röntgenstraße zeichnet sich eine Lösung ab - beim Deutschen Roten Kreuz (DRK). "Wir sind mit dem Kinderschutzbund im Gespräch, dass wir den Kleiderladen übernehmen wollen", erklärt Manfred Lenz, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Grevenbroich. Damit soll eine Änderung auch für die Kleiderkammer des Roten Kreuzes am Flutgraben einhergehen: "Wir wollen sie in den Kleiderladen an der Röntgenstraße integrieren."

"Wir sind in guten Gesprächen und gehen davon aus, dass der Kleiderladen zum 1. März vom Roten Kreuz übernommen wird", erklärt auch Rosemarie Steinhoff, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Neuss. 2001 sei der Kleiderladen nach der Auflösung des Kinderschutzbundes Grevenbroich unter das Dach der Neusser gewechselt. "Bereits vor vier Jahren haben wir überlegt, das Angebot an der Röntgenstraße zu vergrößern, einen Treff für Eltern mit Beratung und vielleicht einer Stillecke einzurichten. Wir haben dafür geeignete Räumen zu bezahlbarem Preis gesucht, haben aber nichts gefunden", sagt Steinhoff. "Danach haben wir eine Alternative gesucht, den Kleiderladen zu erhalten, aber nicht als Kinderschutzbund fortzuführen."

Mit dem Roten Kreuz ist die Lösung nun in greifbare Nähe gerückt - zum Vorteil auch für deren, von der Sozialgruppe des Ortsvereins Grevenbroich betreuten Kleiderkammer. Die befindet sich nämlich im Gebäude des Kreisverbandes im Keller, von außen über eine Treppe zu erreichen. "Die Bedingungen entsprechen nicht den Vorstellungen von einer heutigen Kleiderkammer", sagt Manfred Lenz. Vorgesehen sei nun, dass das Ehrenamtler-Team der beiden Einrichtungen die Kleidung komplett an der Röntgenstraße anbietet. Der Standort am Flutgraben soll dagegen als Lager genutzt werden, dort soll die zur Verfügung gestellte Kleidung auch vorsortiert werden.

Der Kinderschutzbund hatte die Räumlichkeiten an der Röntgenstraße bereits gekündigt. "Wir bemühen uns um einen Anschluss-Mietvertrag", erläutert Manfred Lenz. "Wir möchten einen nahtlosen Übergang zum 1. März."

Quelle: NGZ
 
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