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Grevenbroich
Konzept für Kneipenbummel steht

Grevenbroich. Sieben Bands wurden verpflichtet - gespielt wird Rock, Jazz und HipHop.

In diesem Herbst soll es wieder einen musikalischen Kneipenbummel geben. Im Auftrag von Robert Jordan, verantwortlich für das Stadtmarketing im Grevenbroicher Rathaus, arbeitet die Veranstalterin Jenny Goergens zurzeit ehrenamtlich an der "GV Live-Music-Night". Der Termin steht fest: Am Samstag, 8. Oktober, gleich nach dem Cityherbst-Wochenende, werden sieben Bands in sieben Cafés und Gaststätten in der Innenstadt auftreten. Anders als in den Vorjahren soll diesmal kein Eintritt erhoben werden.

Goergens hat in den vergangenen Wochen eifrig bei Musikern und Bands für die Veranstaltung geworben - und sie ist zufrieden mit dem Ergebnis: "Ich denke, für jeden Geschmack wird etwas dabei sein." Den Auftakt der Musiknacht werden die Black Remains gestalten - die Hardrocker spielen ab 20 Uhr im "Fräuleinswunder" an der Karl-Oberbach-Straße. Danach geht es zeitversetzt weiter: Im Café Kultus covert sich "Die Mädchenband" vom Post-Punk bis hin zum amerikanischen Neo-Rock 'n' Roll, im TuS-Heim an der Schlossstraße rocken die Musiker von "KvR" (Kurz vor der Rente) aus Düsseldorf. Die junge Allrather Formation Buzz Bravo will Stimmung in die Gaststätte "Op de Eck" an der Bahnstraße bringen, in der nahe gelegenen "Stellwerk"-Zentrale wird's dann etwas ruhiger bei einem Auftritt des Wilden-Jazztrios. Die Rockband Secret Flame gastiert im Bistro "RichArt's" am Bahnhof - bevor Young and Vio im "Queens Pub" mit Hip-hop den Tag beenden. Wer dann noch immer nicht genug hat: Im Café Kultus wird es eine After-Show-Party mit DJ Willie Pop geben.

In der nächsten Woche will Jenny Goergens die ersten Plakate für die Musiknacht im Herbst aufhängen. Darüber hinaus möchte sie einen kleinen Stadtplan herausgeben, der den Weg zu den einzelnen Auftrittsorten weist. "Mein Ziel ist es, möglichst viel Publikum in die Innenstadt zu bekommen", sagt die Organisatorin. Den Termin am 8. Oktober hat Goergens bewusst gewählt: "Im Vorjahr wurde der musikalische Kneipenbummel am Monatsende veranstaltet - da hat doch keiner mehr Geld fürs Ausgehen."

(wilp)
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