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Grevenbroich
Krankenhaus: Mehr Geburten als im Vorjahr

Grevenbroich. Am zweiten Weihnachtstag kam das 500. Baby in 2015 zur Welt. Beliebte Namen waren Ben und Lena.

Gleich mehrere "Christkinder" erblickten über die Weihnachtsfeiertage im Kreiskrankenhaus Grevenbroich das Licht der Welt: Den Reigen eröffnete ein kleines Mädchen, das um 0.20 Uhr am Heiligen Abend geboren wurde. "Die Geburt verlief völlig unkompliziert", berichtet Caroline Brünger, leitende Hebamme am St.-Elisabeth-Krankenhaus. Und da zu Hause bereits zwei ältere Geschwister auf die Bescherung warteten, verließen Mutter und Neugeborenes noch am selben Tag die Klinik. Am ersten Weihnachtstag kam um 7.30 Uhr ein weiteres Mädchen zur Welt, um 13.42 Uhr wurde ein Junge geboren. Der kleine Eduard Stefan Dobrea, der am zweiten Weihnachtstag (26.) um 20.20 Uhr geboren wurde, war zugleich das 500. Baby, das 2015 auf der Grevenbroicher Geburtsstation zur Welt kam. Bis gestern stieg die Geburtenzahl auf 506 - immerhin 14 Kinder mehr als im Vorjahr. "Vielleicht schaffen wir bis Jahresende ja noch 510", ist Caroline Brünger zuversichtlich. Geburtenstärkster Monat war der Oktober mit 59 Niederkünften, hingegen kamen im Mai "nur" 29 Kinder im Kreiskrankenhaus zur Welt.

Eine offizielle Namensstatistik führt die Klinik an der Von-Werth-Straße nicht, doch Caroline Brünger und ihre Kolleginnen haben besonders häufige Namen zusammengetragen: So sind Ben, Jonathan und Henry offenbar bei Grevenbroicher Eltern beliebt, die männlichen Nachwuchs erhalten haben. Mädchen, die 2015 in der Schlossstadt zur Welt kamen, heißen besonders oft Lena, Paula oder Leonie.

Beinahe hätte es noch ein fünftes Weihnachtsbaby gegeben: "Eine Mutter hätte sehr gerne am 25. Dezember entbunden", erzählt Caroline Brünger, "aber wir haben davon abgeraten." Für das Kind sei es besser, wenn die Wehen von allein kommen. Das bedeute weniger Geburtsstress, erklärt die Hebamme, die mit Unterbrechungen seit 1998 am Elisabeth-Krankenhaus tätig ist. "Wir versuchen grundsätzlich nicht, den Geburtstermin zu beeinflussen", versichert sie, "die Kinder bestimmen selbst, wann sie kommen."

(susa)
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