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Grevenbroich
Krippe in der Friedenskapelle steht noch bis zum 2. Februar

Grevenbroich. Die Gilverather Friedenskapelle war auch diesmal wieder am ersten Weihnachtsfeiertag ein Publikumsmagnet für alle, die dem "Bunten Teller" mal für eine Stunde den Rücken kehren, frische Luft schnappen und mit Freunden ins Gespräch kommen - und selbstverständlich die neue Krippe bewundern wollten.

Günter Pesch hatte sich wieder einiges einfallen lassen. Seine 29. Krippe wirkt wie eine Grotte. Festlichen Glanz bekommt sie durch die 420 Lichter verliehen, allein das Kreuz erstrahlt mit knapp 100 Lichtern. Von Günter Pesch stammte die Idee, an der Ausführung wirkten viele Hände mit, in diesem Fall die Hände von Jungschützen. Jeder von ihnen musste außerdem einen Engel in das Gesamtkunstwerk einbringen.

Der Zugführer der "Flotte Boschte", Marcus Stübben, schaffte gemeinsam mit Ehefrau und Edelknabenführerin Claudia Gebäck und Glühwein herbei. Und auch diesmal wieder hatten viele Menschen ihren Anteil am Gelingen der traditionellen Weihnachtsveranstaltung. Das hatte damit begonnen, dass der Heimatverein Weckhoven mit seinem Hubsteiger vorgefahren war und die Lichterketten in der stattlichen Tanne angebracht hatte. Am Montag kam Emmanuel Kolly bei Einbruch der Dunkelheit mit dem Fahrrad aus Neuss angeradelt; der gebürtige Franzose, der als Kind in Lyon bei den dortigen Sängerknaben war, sang unter anderem "Douce Nuit, sante Nuit" an der schönen Krippe.

Und immer wieder war Musik auch aus der Tonkonserve zu hören, dafür musste man nur einen Knopf in der Kapelle drücken. Günter Pesch hatte aus acht CDs mit Weihnachtsliedern eine mit seinen Favoriten gebrannt. Die Krippe in der Gilverather Friedenskapelle wird noch bis Maria Lichtmess zu bewundern sein, also bis zum 2. Februar. Für kommendes Jahr versprach Pesch eine ganz besondere Krippe - es wird seine 30. sein. Für 2019 wünscht er sich die Erweiterung des Glockenspiels von 18 auf 24 Glocken. Er sprach schon jetzt mögliche Sponsoren an.

(barni)
 
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