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Grevenbroich
Landesbetrieb zahlt für die Sanierung der L 142-Umleitung

Grevenbroich. Die Kreisstraße 27 muss kurzfristig saniert werden. Die im Zuge der L 142-Erneuerung in Langwaden eingerichtete Hauptumleitungsstrecke hat innerhalb weniger Wochen etliche Schäden davongetragen, die nun dringend repariert werden müssen.

Das wirft Fragen auf. In einer gestern an den Bürgermeister versandten Anfrage, will die UWG/ABG-Fraktion wissen, wer für die Kosten der Reparaturarbeiten auf der Kreisstraße aufkommen wird. "Ich will nicht hoffen, dass die Stadt zahlen muss", sagt Fraktionschef Carl Windler. Dass die K 27 schon nach kurzer Zeit unter dem erhöhten Verkehrsaufkommen so stark gelitten habe, sei erstaunlich, registriert er. Immerhin habe der Beigeordnete Florian Herpel noch in der September-Sitzung des Bauausschusses erklärt, dass er davon ausgehe, dass der Kreis die entspreche Verkehrsbelastung berücksichtigt habe.

Vor dem Hintergrund der K 27-Reparatur hält es die UWG/ABG-Fraktion nach wie vor für erforderlich, den Ist-Zustand der Umleitungsstrecken fotografisch zu dokumentieren, insbesondere in Barrenstein. "Damit wollen wir erreichen, dass eventuell später notwendige Sanierungsmaßnahmen verursachergerecht zugeordnet werden können", sagt Windler. "Es darf nicht dazu kommen, dass Anlieger über Beiträge zur Schadensregulierung hinzugezogen werden." Diese Anregung habe die UWG/ABG-Fraktion - mit weiteren Fragen zur L 142-Sanierung - schon im Mai gegeben. "Obwohl uns Antworten für Juli in Aussicht gestellt wurden, haben wir bis heute nichts mehr davon gehört", beklagt Windler.

Was die Kosten der K 27-Sanierung betrifft: Eine gestern an den Beigeordneten Florian Herpel gestellte Anfrage unserer Redaktion wurde nicht beantwortet. Der Rhein-Kreis Neuss reagierte binnen Minuten: Die Zeche wird der Landesbetrieb Straßen.NRW übernehmen, informierte Sprecher Reinhold Jung. Vor allem an den Seitenrändern der K 27 seien Spurrillen entstanden, die auf den starken Lkw-Verkehr zurückzuführen seien.

(wilp)
 
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