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Grevenbroich
Landstraße 142: Bauarbeiten verzögern sich erneut

Grevenbroich. Stadt spricht von "Überraschung bei den Bauarbeiten". Voraussichtlich wird bis 2. März in Langwaden gearbeitet.

Langwadener und Pendler müssen deutlich länger mit Beeinträchtigungen leben als geplant: Eigentlich sollte der dritte Bauabschnitt der L 142-Sanierung zwischen Langwaden und Einmündung K 27 bis Ende dieser Woche fertig sein. Danach sollte die oberste Fahrbahnschicht auf dem vorigen Teilstück im Ort aufgetragen werden. Dieser Zeitplan ist überholt: "Voraussichtlich bis zum 2. März wird in Langwaden gearbeitet" erklärt Stadtsprecher Robert Jordan.

Hintergrund der aktuellen Verzögerung sei "eine Überraschung. Bei den Aushubarbeiten in der Fahrbahn stellte sich heraus, dass ein Großteil der Bordsteinanlage erneuert werden muss", sagt Jordan, das werde mindestens eine weitere Woche beanspruchen. Grund sei die Verwendung von schlechtem Beton vor gut 25 Jahren. Betroffen seien 350 Meter Bordstein sowie 550 Meter Rinne. Zudem sei ein größerer, in den Plänen nicht verzeichneter Kanal freigelegt worden, der zunächst auf seine Funktion überprüft werden musste. Das ist nicht die erste Verzögerung. "Schon das Jahresende machte teilweise einen Strich durch den Terminplan der Firma Amand. Wegen zu niedriger Temperaturen konnte die letzte Asphaltschicht im zweiten Bauabschnitt nicht hergestellt werden. Diese Arbeiten müssen an das Bauende des dritten Abschnitts angehängt werden", sagt Jordan. Und zum Jahresanfang habe sich der Weiterbau verzögert, weil das von der Baufirma beauftragte Asphaltmischwerk wegen Wartungs- und Reparaturarbeiten stillgestanden habe. Jordan betont, dass manche Arbeiten nicht bei starkem Frost oder Regen möglich seien. Noch Ende August war die Stadt davon ausgegangen, dass die ersten drei Abschnitte, wenn das Wetter mitspielt, bis Jahresende fertig seien. Dieser Zeitplan wird nun um zwei Monate überschritten.

CDU-Fraktionschef Wolfgang Kaiser hat unter anderem wegen der engen Umleitungsstrecke auf der K 27 darauf gedrängt, bei der Sanierung Vollgas zu geben. Im letzten Abschnitt bis Jägerhof ist keine Vollsperrung der L 142 mehr nötig.

(cso-)
 
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