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Grevenbroich
Landstraßen-Sanierung gut im Zeitplan

Grevenbroich: Landstraßen-Sanierung gut im Zeitplan
Ebenso wie die Straße selbst sind auch der parallel zur L 142 verlaufende Fuß- und Radweg grundsaniert worden. FOTO: Lothar BErns
Grevenbroich. In vier Bauabschnitten wird die L 361/L 142 seit August grunderneuert. Der erste Bauabschnitt ist fast beendet. Es wird aber noch bis Januar 2018 dauern, bis die Verbindung zwischen Langwaden und Grevenbroich wieder eröffnet wird. Von Valeska von Dolega

770 Meter sind bereits sichtbar verändert. Genau diese Länge misst die Strecke zwischen der Abfahrt Wevelinghoven in Richtung Langwaden. Seit dem 11. August ist der Teilbereich gesperrt, denn die L 142 wird grundsaniert. "Wir liegen sehr gut im Zeitplan", bilanziert Bourzo Dehkordi den Stand der Arbeiten. Der städtische Fachdienstleiter für Straßenbau geht davon aus, "bis Anfang November" den ersten Bauabschnitt fertigstellen zu können. Immer vorausgesetzt, das Wetter bleibt beständig.

Insgesamt vier Bauabschnitte sind an der L 361/L 142 geplant. Im nächsten Teilbereich, der planmäßig von Anfang November bis kurz vor Weihnachten 2017 dauern soll, wird der Abschnitt Ortsanfang Langwaden bis zum Kirmesplatz in Angriff genommen. Im Rahmen dieser Maßnahme werden die beiden sich auf dem Areal befindenden Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. Vom Kirmesplatz bis zur K 27 geht es im dritten Bauabschnitt, der von Jahresbeginn bis 9. Februar 2018 dauern soll, weiter. Das Finale findet im letzten und vierten Bauabschnitt statt, wenn die K 27 bis zur Kreuzung Jägerhof in Hülchrath dann bis Ende 2018 umgesetzt wird.

Die derzeitige Straßensperrung ab Abfahrt Wevelinghoven bis nach Langwaden bleibt vorerst bestehen. "Erst mit Beginn des dritten Bauabschnitts können die Langwadener wieder die Abkürzung nach Grevenbroich nehmen", sagt Bürgermeister Klaus Krützen. "Bis dahin muss der Umweg gefahren werden." Die Umleitungen funktionierten "inzwischen gut", bestätigt Bourzo Dehkordi. "Anfangs gab es Irritationen und Irrläufer", bestätigt Bürgermeister Krützen. An der K 27 ist eine "enge Begegnungsstelle", sein Appell an alle Lkw- und Buslenker: "Langsam und vorsichtig fahren."

Das Prozedere in allen vier Teilbereichen ist gleich: Die bisherige Fahrbahnoberfläche wird komplett abgefräst. Der etwa 50 Zentimeter tiefer liegende Boden darunter wird zur Verstärkung des Unterbaus mit Kalk und Zement vermischt, wie der Straßenbauleiter erklärt. In drei Schichten wird dann Asphalt aufgetragen. Damit übrigens kein Laub oder anderer Unrat in die Schichten fliegt, wird regelmäßig mit einem Laubbläser für Sauberkeit gesorgt.

Basis für die Straßenerneuerung ist ein Gemisch aus Schotter mit Bitumen, darauf folgt ein etwa acht Zentimeter starker Asphaltbinder und als Deckenschicht und Abschluss ein Splittmastix-Gemisch. "Das ist lärmdämmend, als Folge der Maßnahme wird der Lärm um etwa zwei Dezibel reduziert", sagt Bourzo Dehkordi.

Um Lärmreduktion geht es auch, wenn die innerörtliche Langwadener Grüninsel neu gemacht wird. Bislang ist sie mit rauem Naturstein eingepflastert. Was hübsch ausschaut, erzeugt bei Befahrung Lärm. Deshalb wird der Naturstein zurückgebaut und durch Flachbordsteine ersetzt. Und nicht nur die Fahrbahn wurde und wird saniert. Der parrallel zur L 142 verlaufende Fuß- und Radfahrweg wird ebenfalls neu gestaltet. "Das sorgt für weitere Sicherheit", so Dehkordi.

Die Kosten der Baumaßnahme von etwas unter zwei Millionen Euro trägt der Landesbetrieb Straßen.NRW. Dass die Maßnahme jetzt durchgeführt wird, liegt daran, dass die Stadt die Planung übernommen hat. "Sonst wäre es 2020 losgegangen", sagt Bürgermeister Krützen.

Quelle: NGZ
 
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