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Grevenbroich
Langwadener Spielplatz mit Bürger-Engagement aufgewertet

Grevenbroich: Langwadener Spielplatz mit Bürger-Engagement aufgewertet
Heiner Hoffmann ist Präsident der Kirmesgesellschaft "Einigkeit Langwaden" und dankt den spendenfreudigen Bürgern - insbesondere dem Königspaar. FOTO: woi
Grevenbroich. Kinder im kleinen Stadtteil Langwaden freuen sich über ein neues großes Spielgerät auf dem Platz am Eichenbroich: Die Kirmesgesellschaft "Einigkeit" hat dem zuvor eher tristen Spielplatz vor allem durch das Engagement des Königspaares Hansi und Ingrid Wißdorf sowie der Grevenbroicher Bürgerstiftung ein zweites Leben schenken können - und den Platz damit deutlich aufgewertet. Ein Höhepunkt für viele Kinder: der Spielturm mit Rutsche, den die Kirmesfreunde durch ein großzügiges Angebot eines mit ihrem Präsidenten Heiner Hoffmann bekannten Logistikers preisgünstig kaufen konnte.

Wie die Langwadener ihren Spielplatz gerettet haben, erklärt der 59-Jährige so: "Unser Königspaar 2016/2017 hat in Eigeninitiative insgesamt 4500 Euro für die Neugestaltung des Spielplatzes gesammelt." Mit dem Geld konnte die Gesellschaft den Spielplatz deutlich aufwerten. "Der Spielturm etwa ist im vergangenen Sommer aufgestellt worden. Wir waren sehr erstaunt, wie viele Kinder danach auf den Spielplatz kamen", berichtet Heiner Hoffmann. Die Bürgerstiftung Grevenbroich habe die Aktion zusätzlich finanziell unterstützt. Darüber hinaus seien Kletterbalken sowie Sitzbänke aus privater Initiative gestiftet worden.

Eine große Rolle bei der Neugestaltung von Spielplätzen im Stadtgebiet spielt die Bürgerstiftung. Sie hat nicht nur die Langwadener unterstützt, sondern ist auch in Noithausen aktiv. "Angefangen hat das alles mit der Spielspinne am Flutgraben, die einen neuen Schutzanstrich brauchte", erzählt Stephen Haines von der Bürgerstiftung. Ihm und den anderen Mitgliedern der Stiftung gehe es in erster Linie darum, Stilllegungen beliebter Spielflächen zu vermeiden. Als neues Projekt steht die Aufwertung der Fläche am "alten Hof" in Noithausen an. "Dort arbeiten wir eng mit der Stadt und dem Schützenverein zusammen", betont Haines.

Das Beispiel Langwaden zeigt, wie durch bürgerliches Engagement Spielplätze gerettet und für Kinder wieder attraktiv gestaltet werden können. Die Kirmesgesellschaft verfügt noch über Restgeld für weitere Verbesserungen.

(cka)
 
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