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Grevenbroich
Laternen brennen am Tag nur zu Wartungszwecken

Grevenbroich. Bürger hatten schon Geldverschwendung vermutet.

In den vergangenen Tagen haben sich viele Grevenbroicher gewundert, dass auch am hellichten Tage die Straßenbeleuchtung brennt. In einer Gruppe bei Facebook wurde über die Sinnhaftigkeit gerätselt, auch ein NGZ-Leser hat unsere Redaktion auf das Phänomen hingewiesen, vermutete eine Verschwendung von Steuergeldern. Betroffen war unter anderem die "Von-Droste-Straße". Stadtsprecherin Ines Hammelstein verwies auf Nachfrage an die GWG Grevenbroich, in deren Zuständigkeit die Straßenbeleuchtung dort falle.

GWG-Pressesprecherin Ursula Wolf-Reisdorf erklärte, dass momentan Wartungsarbeiten an verschiedenen Laternen liefen. "Normalerweise schalten die sich automatisch aus, während der Wartung gibt es Testphasen, wo die Lampen auch tagsüber leuchten", sagte sie. Das sei unter anderem kürzlich auf der Stadtparkinsel der Fall gewesen. "Die Wartungsarbeiten fallen um diese Jahreszeit mehr auf", weiß Wolf-Reisdorf.

Auf der Von-Droste-Straße sei eine Störung gemeldet worden. Um die Laternen zu prüfen und festzustellen, welche Lampe flackert oder nicht mehr funktioniert, würde die GWG Straßenzüge dann auch tagsüber anschalten.

Ebenfalls im Einsatz war die GWG auf der Berliner und Stettiner Straße in Orken. Dort wurden marode Lampen ausgetauscht. "Gleichzeitig haben wir auf LED umgestellt", erklärte Till Zenzes von der GWG , der bei den Arbeiten vor Ort war. Da die Lampen ohnehin bearbeitet werden mussten, habe man an fünf Laternen auf der Stettiner und drei auf der Berliner Straße die Umstellung auf LED vollzogen. Dies war einem Anwohner direkt aufgefallen, der sich an unsere Redaktion wandte: "Das ist jetzt ein anderes Licht." Ihm komme es dunkler vor, möglicherweise sei es aber eine Frage der Gewöhnung.

(arr)
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