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Grevenbroich
Leitbild-Diskussion beginnt nicht-öffentlich

Grevenbroich: Leitbild-Diskussion beginnt nicht-öffentlich
FOTO: Berns Lothar
Grevenbroich. Rat trifft sich am 3. November zur Sondersitzung. Bürgermeister wird zwei Angebote vorlegen. Von Wiljo Piel

Die Leitbild-Diskussion kommt in Gang. Für Donnerstag, 3. November, hat Bürgermeister Klaus Krützen eine Sondersitzung des Stadtrates terminiert. Den Kommunalpolitikern werden an diesem Abend zwei Vorschläge für das Zukunfts-Programm "Grevenbroich 2030" vorgelegt. Interessierte müssen allerdings draußen bleiben: Der Rat wird nicht-öffentlich tagen.

Der Stadt liegt zum einen ein Angebot der KoPart eG vor. Das Tochterunternehmen des Städte- und Gemeindebundes NRW will die Entwicklung des Leitbildes begleiten und hat eine entsprechende Vorgehensweise skizziert. Zum anderen gibt es ein weiteres Angebot von vier Grevenbroicher Werbeagenturen, die sich ebenfalls an dem Projekt beteiligen wollen. "Es sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte, beide sind sehr interessant", sagt Klaus Krützen. Details will er der Verwaltungschef aber nicht nennen.

"Erst soll sich der Rat mit den Konzepten beschäftigten, um sich dann für eine Variante zu entscheiden", betont der Bürgermeister. Dass diese Auswahl bereits am 3. November getroffen wird, glaubt Krützen aber nicht: "Ich gehe davon aus, dass die beiden Konzepte zunächst in den Fraktionen erörtert werden. Spätestens im Dezember sollte die Entscheidung aber fallen."

Die Frage, warum der Rat nicht-öffentlich tagen wird - wo es doch um ein Thema geht, das viele Grevenbroicher interessiert -, beantwortet, der Bürgermeister so: "Bei den beiden Vorschlägen handelt es sich um konkrete Angebote, die mit Geld und Aufträgen verbunden sind. Das gehört nicht in die Öffentlichkeit." Verheimlicht werden soll jedoch nichts, beschwört Krützen: "Sobald eine Entscheidung getroffen worden ist, wird informiert."

Mit dem Leitbild "Grevenbroich 2030" soll die Stadt zukunftsfähig gemacht werden. Eine Beteiligung interessierter Bürger ist fest eingeplant. In Workshops oder auf einem "Markt der Möglichkeiten" sollen sie Entwicklungsziele und Themenschwerpunkte erarbeiten. Eingebunden in die Leitbild-Diskussion werden bestehende Vorhaben - etwa das City-Entwicklungskonzept ISEK oder die Projekte "Strukturwandel nach der Braunkohle" und "Familiengerechte Kommune".

Quelle: NGZ
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