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Jahresrückblick Rhein-Kreis Neuss: Grevenbroich
Leitender Pfarrer für 21 Gemeinden

Jahresrückblick Rhein-Kreis Neuss: Grevenbroich: Leitender Pfarrer für 21 Gemeinden
Meik Peter Schirpenbach bei seiner Amtseinführung im August. FOTO: Salz
Grevenbroich. Meik Peter Schirpenbach (46) wurde im August in sein neues Amt eingeführt. Von Carsten Sommerfeld

Das hat es in Grevenbroich noch nicht gegeben: Für 21 Kirchengemeinden mit rund 41.000 Katholiken in der Schlossstadt und Rommerskirchen ist nun Meik Peter Schirpenbach (46) als leitender Pfarrer zuständig. Am 27. August wurde er im Rahmen eines Gottesdienstes in der katholischen Kirche St. Peter und Paul von Kreisdechant Monsignore Guido Assmann in sein Amt eingeführt.

In den vier Seelsorgebereichen wird Schirpenbach von vier hauptamtlichen Verwaltungsleitern - eine Neuerung im Erzbistum Köln - unterstützt. Zum Team gehören insgesamt 16 Seelsorger. "Ich muss nicht alles alleine managen", verweist der leitende Pfarrer auf seine Mitarbeiter mit besonderem Blick auf die "vielen ehrenamtlich tätigen Helfer". Meik Peter Schirpenbach ist ein vorsichtiger Mensch: Er sah sich seinen potenziellen neuen Wirkungsraum in aller Ruhe an, sammelte Eindrücke und kam zu folgendem Schluss: "Das sieht schon sehr schön hier aus."

Der Pfarrer, der kein Auto besitzt, hatte einen Bezug zum Rhein-Kreis Neuss durch Bekannte, die in Korschenbroich leben. Meik Peter Schirpenbach wurde in Leverkusen geboren. Er studierte Theologie, Philosophie sowie Kunstgeschichte in Bonn und im bergischen Leuven. Zum Priester geweiht wurde er 2003.

Als Seelsorger wirkte der 46-Jährige in Köln-Wahn, Frechen, Brühl und seit 2009 in Bonn als Stadtjugendseelsorger und als Pfarrvikar in der Innenstadtpfarre St. Petrus. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit war der Aufbau der Jugendkirche Campanile in der Bonner Altstadt.

Jos Houben, langjähriger Pfarrer für die Gemeinden an der Vollrather Höhe, hatte im Sommer 2016 auch die Aufgabe des Pfarrverwesers in den beiden anderen Grevenbroicher Seelsorgebreichen übernommen. Mit Schirpenbachs Amtsantritt gab er diese leitende Funktion auf. 2018 - dann ist er 70 Jahre alt - tritt Houben in den Ruhestand.

Quelle: NGZ
 
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