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Grevenbroich
Liberale freuen sich über Zuwachs an Mitgliedern

Grevenbroich. Die Grevenbroicher FDP traf sich zum Stadtparteitag.

Prominenten Besuch konnte die FDP zu ihrem Stadtparteitag im Haus Portz begrüßen. Henning Höne, Parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion, gab vor zahlreichen Zuschauern einen Einblick in die Landespolitik.

Zuvor hatte der Grevenbroicher Fraktions- und Parteichef Markus Schumacher das vergangene Jahr Revue passieren lassen - dabei ging er insbesondere auf den Wahlkampf ein. "Unsere Präsenz in der Innenstadt hat sich gelohnt. Wir konnten viele Menschen überzeugen", resümierte Schumacher. Die FDP ist wieder im Bundestag vertreten - und "mit dem ,Nein' zur Jamaika-Koalition hat sie an Glaubwürdigkeit gewonnen", meinte der Vorsitzende. Was er ebenfalls als Erfolg verbuchte: Im Stadtverband sei die Zahl der Mitglieder im Vorjahr von 82 auf 103 gestiegen.

In der Ratsarbeit habe die FDP den Mängelmelder gefordert und durchsetzen können - jetzt werde dieser Service "vom Bürgermeister gefeiert", sagte Schumacher. Die Stadt müsse aber weitere Schritte in Sachen Digitalisierung unternehmen - "auch das sollte Klaus Krützen zur Chefsache" erklären, betonte der FDP-Chef.

Henning Höne stimmte die Liberalen auf die nächste Kommunalwahl ein. "2020 ist entscheidend. Wir müssen alles tun, was hilft", sagte er. Gelungen sei bereits einiges. Investitionspauschalen seien auf Betreiben der FDP nicht mehr zwingend zweckgebunden. "Denn in 396 Kommunen wissen die Stadträte oft besser, wo der Schuh drückt als die Landespolitik", meinte Höne. Beim Thema Rückkehr von G 8 zu G 9 sei nach langen Phasen der Diskussion jetzt Ruhe wichtig. "An den Schulen, wo es klappt, sollte G 8 ruhig weiter laufen", unterstrich der Landespolitiker.

(worei)
 
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