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Grevenbroich
Lüttenglehn feiert Rochusfest mit Musik und Zügen

Grevenbroich: Lüttenglehn feiert Rochusfest mit Musik und Zügen
Die Sängerin Anni Perka begeisterte bei der Schlagernacht am Freitag im Festzelt: Gestern endete das Rochusfest in Lüttenglehn. FOTO: G. Salzburg
Grevenbroich. Gestern standen viele Ehrungen an. Ein Bewerber für das Amt des Hahnenkönigs wurde allerdings nicht gefunden.

Dass man beim Rochusfest des Lüttenglehner Heimatvereins viel Spaß haben kann, hat sich rumgesprochen - zahlreiche Gäste feierten bei toller Stimmung. "Wir sind mehr als zufrieden - die Entscheidung für ein gestrafftes und modernes Fest war genau richtig", erklärte Vereinschef Thomas Brendel. Einen Wermutstropfen gab es allerdings gestern Mittag: Wie im Vorjahr fand sich kein Bewerber fürs Amt des Hahnenkönigs. Um 13.30 Uhr wurde die Stellage fürs Hahnenköppen abgebaut, die Gäste waren ein wenig traurig. Per Losentscheid wird der Zug "Flöcke Jonge" im nächsten Jahr wie 2012/2013 Lüttenglehn repräsentieren.

Volles Haus gab es am Freitag bei der Großen Schlagernacht ab 20 Uhr, als die achtköpfige Live-Band "FarbTon" mit ihrer stimmgewaltigen Frontfrau dem verhältnismäßig jungen Publikum so richtig einheizte. Auch Kirsten Bartusch aus Damm ließ sich den Abend nicht entgehen. "Schon wegen Anni Perka" Die Sängerin war der Star des Abends und begeisterte ihr Publikum. Beste Stimmung herrschte auch Samstag Abend mit der Liveband "Die Kleinenbroicher". Erstmals wurde am frühen Samstagnachmittag ein mehrstündiger "Familientag" mit Spielen und Attraktionen für die Kids geboten. Das kam auch bei der jüngsten Teilnehmerin gut an - der erst 14 Monate alten Anna Brendel.

Bei den Festzügen durften unter den Fittichen von Oberst Achim Lambertz erstmalig auch Dorfbewohner und Gäste mit dem aus vier Zügen bestehenden Regiment und acht Gastzügen durchs Dorf mitziehen. "Das war ein ganz besonderes Wir-Gefühl," freuten sich die Leute vom Vereinsvorstand.

Gestern wurden viele Mitglieder geehrt: 65 Jahre ist Gründungsmitglied Josef Kames im Heimatverein. Unvergessen sind seine Präsentationen der Könige, die er bis vor zehn Jahren vortrug. Auf 60 Jahre blicken Franz Josef Forys, Rolf Glasmacher und Ehrenoberst Peter Roth zurück, auf 50 Jahre Heinz Josef Breuer, Heinz Peter Roß und Jakob Schnaß, der früher nie selbst im Festzug mitzog, sondern als "Hilfs-Sheriff" den Verkehr regelte. Für 40 Jahre wurden Ingolf Seefeld, Josef Kautz, Andreas Hoeninger geehrt, für 25 Jahre Alfred Trabbert, Heribert Rothausen, David Grasskamp.

(kvm)
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