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Grevenbroich
Matthias-Pilger auf Fußwallfahrt

Grevenbroich. Zum inzwischen 24. Mal hatte sich die Fußpilgergruppe der St. Sebastianus Bruderschaft unter Leitung von Brudermeister Franz Josef Osterath auf den Fußweg zum Grab des Apostels Matthias nach Trier gemacht. 34 Pilger aus dem Gillbachland zogen in diesem Jahr mit durch die Eifel.

Das Motto zur diesjährigen Trierwallfahrt: "Zur Freiheit berufen" legte Dechant Monsignore Franz Josef Freericks auch für sich persönlich aus. Schon in der Eröffnungsmesse bekannte er, sich diesmal die Freiheit genommen zu haben, keine Predigt für die täglichen Eucharistiefeiern vorzubereiten. Stattdessen las er je ein Kapitel aus dem Buch "Neue Geschichten vom kleinen Mann und der kleinen Frau" vor. Sehr zum Gefallen der Pilger, die jeden Morgen gespannt auf die Fortsetzung warteten. Ehe die Wallfahrer sich auf den Weg machten, wurde auch im Aussendungsgottesdienst in St. Peter das Fahnenband geweiht, das die langjährige Pilgerin Marliese Schmitz gestickt hatte. Zahlreiche Rommerskirchener gaben den Fußwallfahrern das Geleit bis zum Bildstock am Teebaum. Auf dem Weg fanden die Pilger gut ökumenisch auch im evangelischen Gemeindehaus von Buir Unterkunft. Der Unwille der dortigen Küster, die Kirche von Auw in der Frühe zu öffnen, bescherte den Pilgern das Erlebnis, eine Eucharistiefeier im Gewölbekeller ihrer Unterkunft zu erleben. In Trier ehrte Pilgerpater Athanasius Polag die jüngsten Pilgerinnen Laura Knipping (11) und Coralie Altenrath (13) sowie Adi Krosch, Markus und Cornelia Polzin mit der Erstpilgermedaille.

(S.M.)
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