| 00.00 Uhr

Grevenbroich
"maxQ" übernimmt im August fünf Ogatas

Grevenbroich: "maxQ" übernimmt im August fünf Ogatas
Chrstine Engels (u.l.), Elke Schade (o.l.), Ute Linges (o.r.) und Sylvia Ebeling vom "maxQ"-Team. FOTO: A. TInter
Grevenbroich. Der Jugendhilfeträger hat jetzt ein Büro in der City bezogen. Das Team für die Ganztagsbetreuung in den Grundschulen ist fast komplett. Von Carsten Sommerfeld

Nur noch sechs Wochen sind es bis zum Start. Am 1. August übernimmt der Jugendhilfeträger "maxQ" die offene Ganztagsbetreuung in den Grundschulen Stadtmitte, Frimmersdorf/Neurath, Gustorf, Elsen und Noithausen mit rund 400 Kindern. Die Stadt trennt sich zunächst von fünf ihrer zehn Ogatas, um Kosten und eigenes Personal zu sparen. Die Vorbereitungen für den Wechsel laufen auf Hochtouren, "bis zum August ist alles bereit", erklärt Sylvia Ebeling, Projektleiterin für die Ogata-Betreuung bei "maxQ". Der Träger betreibt bereits die Ganztagsgrundschulen in Erkelenz.

Das Projektteam mit Sylvia Ebeling und ihrer Stellvertreterin Christine Engels hat bereits eine zentrale Anlaufstelle in Grevenbroich bezogen. Das Büro an der Zünftestraße 3 ist bislang noch karg möbliert, aber ein Großteil der Arbeit findet zurzeit außerhalb statt. Etliche Gespräche mit Schulen, Fördervereinen und der Stadtverwaltung standen an.

Vor drei Monaten hatte sich der Hauptausschuss für "maxQ" entschieden. "Wir wussten von Anfang an, dass der Wechsel bis August eine sportliche Aufgabe ist", erklärt Thomas Staff vom Schulfachbereich, der mit der Zusammenarbeit aller Beteiligten zufrieden ist. Koordinatorinnen bei "maxQ" in Grevenbroich sind Ute Linges und ihre Vertreterin Elke Schade, die 54-Jährige wohnt in Hemmerden. Sie hat bislang eine Ogata in Erkelenz geleitet.

Auch das übrige Team ist fast komplett - für die 16 Gruppen werden rund 40 Mitarbeiter angestellt. "Die Verträge werden jetzt verschickt. Eine Ogata-Leitung suchen wir noch", sagt Sylvia Ebeling. Etwa 30 bis 35 der Beschäftigten hätten bereits bislang in den fünf offenen Ganztagsgrundschulen gearbeitet, seien zu "maxQ" gewechselt. "Den Kindern bleiben damit die meisten Ansprechpartner erhalten", betont Ebeling. "Insgesamt möchten wir den Wechsel so geräuschlos wie möglich vollziehen." So will der Bildungsdienstleister Verträge mit den drei Caterern schließen, die schon bislang das warme Mittagessen angeliefert haben, Kontinuität ist damit auch für den Magen gewahrt.

"Ein Träger für fünf Ogatas ist von Vorteil", meint Ebeling: "So kann die gleiche Qualität in den Ganztagsgrundschulen gewährleistet werden." Auch für die Familien soll sich wenig ändern. "Die Eltern schließen den Betreuungsvertrag nach wie vor mit der Stadt ab ", so Staff. Die Ogata-Gebühren bleiben konstant. In dieser Woche gab es die ersten Info-Abende für Eltern.

Die Erfahrungen in Erkelenz sollen auch Grevenbroich zugute kommen. So plant "maxQ" schulübergreifende Aktionen. Beispielsweise eine Veranstaltung wie den "Super Kids Day" in Erkelenz, ein Aktionstag auf einem alten Klostergelände. "Da sind rund 1000 Kinder dabei", berichtet Ebeling. Auch an einen schulübergreifenden Buchstabier-Wettbewerb ist gedacht.

In einem späteren Schritt will die Verwaltung auch die übrigen fünf Ogatas in andere Trägerschaft übergeben. Die Aufwendungen der Stadt sollen danach um 246 000 Euro niedriger liegen als bislang.

Quelle: NGZ
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Grevenbroich: "maxQ" übernimmt im August fünf Ogatas


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.