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Sommerferien in Grevenbroich
Mehr als 100 Kinder machen bei Stadtranderholung mit

Sommerferien in Grevenbroich: Mehr als 100 Kinder machen bei Stadtranderholung mit
Spiele, Sport und tolle Ausflüge stehen bei der Stadtranderholung in Neurath wieder auf dem Programm. NGZ- FOTO: L. Berns
Grevenbroich. Für 117 Kinder aus Neurath, Frimmersdorf und Umgebung steht schon seit Monaten fest, wohin es in der ersten Sommerferienwoche geht. Wo andere Kinder mit ihren Familien in den Urlaub fliegen, verbringen Emma (6), Floyd (8) und Justin (6) die Ferien auf dem Neurather Sportplatz.

19 Betreuer und 5 Hospitanten sorgen dort noch bis Samstag für eine spannende erste Ferienwoche. Neben Aktionen auf dem Platz stehen auch eine Radtour, eine Nachtwanderung mit Übernachtung und eine Fahrt in einen Freizeitpark auf dem Programm. Seit vergangenem Samstag verbringen die Kinder ihre Ferien auf dem Neurather Sportplatz. "Bisher läuft alles wunderbar. Wir sind sehr zufrieden. Die Kinder haben Spaß und das ist das Wichtigste", sagt Marc Klevers (24), Leiter der Ferienfreizeit, die schon seit mehr als 20 Jahren in Neurath Bestand hat.

Neben Brettspiel- und Fußballturnieren stand auch eine Fahrt in den niederländischen Freizeitpark "Toverland" auf dem Programm. "Das war für die Kinder genau das Richtige. Wir mussten schließlich alle Altersgruppen zwischen sechs und 14 Jahren abdecken", erklärt Klevers. Auch Floyd aus Frimmersdorf ist von der Fahrt in den Park begeistert. "Die Achterbahnen waren super. Den Rest der Woche freue ich mich am meisten auf die Radtour und die Nachtwanderung am Freitag", sagt die Achtjährige.

Unterstützt wird das Betreuerteam durch die Kirchengemeinde und die örtlichen Vereine. "Wir möchten uns vor allem bei Rita Weinberg und Ursula Kwasny sowie den Vereinen und Firmen bedanken. Ohne deren Unterstützung und Spenden aller Art, könnte diese Freizeit nicht stattfinden", sagt Klevers, der sich in diesem Jahr auch vor allem bei RWE bedanken will. "Der Sportplatz war bis Mitte des Jahres noch gesperrt. Eigentlich sollten in die Turnhalle Flüchtlinge einziehen. Dann hätten wir ein riesen Problem gehabt", sagt Klevers. Doch RWE sprang ein und versprach dem Team die Nutzung der Anlage an der Gürather Straße in Neurath. "Dafür sind wir sehr dankbar. Dennoch sind wir froh, dass wir dann doch den Sportplatz nutzen konnten. Das Areal ist ideal für die Freizeit", erklärt Klevers.

(draxl)
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