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Grevenbroich
Mit GoogleEarth ins Grevenbroich von gestern

Grevenbroich sieht bei Google Earth alt aus
Grevenbroich sieht bei Google Earth alt aus
Grevenbroich. Die BoA noch nicht da - und das Fahrsicherheitszentrum auch nicht. GoogleEarth bietet eine virtuelle Zeitreise in die Vergangenheit. Von Andreas Buchbauer

Doc Emmett Brown muss tapfer sein. Da hat der durchgeknallte Erfinder aus den "Zurück in die Zukunft"-Filmen eine so schöne Zeitmaschine aus einem DeLorean mit eingebautem Flux-Kompensator gebaut - und dann das: Das Internet hat den Erfinder überholt, eine Zeitreise ist zumindest virtuell bei Google Earth möglich. Ganz einfach per Mausklick. Denn wer sich die Bilder von Grevenbroich dort anschaut, reist unweigerlich in die Vergangenheit. Gut aus der Vogelperspektive sichtbar sind zum Beispiel die alten Kraftwerksblöcke. Aber die BoA? Fehlanzeige. Dafür ist am Hammerwerk noch gut das alte Gebäude der Firma Dross sichtbar, das im Januar 2007 abgebrannt ist. Heute befindet sich auf der Fläche ein Aldi-Markt.

Google Earth, das viele nutzen, um sich einen Überblick über einen Ort zu verschaffen, erzählt folglich nicht unbedingt etwas über den Ist-Zustand einer Stadt, sondern ermöglicht einen Blick in die Vergangenheit. Laut Unternehmen werden Regionen dann aktualisiert, wenn Bildmaterial in besserer Qualität verfügbar ist. Der Dienst liefere "naturgemäß keine Echtzeit-Eindrücke". Das Durchschnittsalter der Aufnahmen liege bei einem bis drei Jahren - und zum Teil sind sie offenbar deutlich älter. Beim Blick auf Grevenbroich via GoogleEarth ist folglich eine Zeitreise möglich. Der Betrachter kann feststellen, wie sehr sich die Stadt in den vergangenen Jahren verändert hat.

Quelle: NGZ
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