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Grevenbroich
Mobiles Parkticket nach Düsseldorfer Vorbild

Grevenbroich. Grevenbroich soll Vorreiter im Kreis sein und als erste Kommune ein "Mobile Payment" für die 15 Parkscheinautomaten in der City einführen. Das heißt: Autofahrer bekommen die Gelegenheit, ihre Parkgebühren über das Handy zu bezahlen - also ganz ohne Kleingeld. Das wurde von der FDP-Fraktion im Frühjahr so beantragt und vom Haupt-, Finanz- und Demografieausschuss beschlossen. Die Verwaltung bekam den Auftrag, einen Finanzierungsvorschlag unter Einbeziehung verschiedener Anbieter vorzulegen. Der liegt dem Rat jetzt vor, am Donnerstag wird abgestimmt.

Grundsätzlich, sagt die Verwaltung, gebe es zwei Möglichkeiten zur Realisierung: Zum einen die Einrichtung einer Plattform, bei der den Nutzern mehrere Anbieter mit unterschiedlichen Konditionen zur Verfügung stehen, zum anderen die Einrichtung mit nur einem Anbieter. Praktikabel, heißt es, sei lediglich die zweite Variante. Düsseldorf - und seit Jahresbeginn auch Mönchengladbach - arbeiteten mit einem System des Unternehmens Sunhill und hätten damit gute Erfahrungen gemacht. So würden in der Landeshauptstadt inzwischen rund fünf Prozent der Parkgebühren mit dem Handy bezahlt - bei stetig steigenden Nutzerzahlen. Vor dem Hintergrund, dass die Grevenbroicher sowohl nach Mönchengladbach als auch nach Düsseldorf zum Einkaufen fahren, hält es die Stadt für sinnvoll, dieses System auch in Grevenbroich einzuführen. Für die gesamte Laufzeit des Vierjahresvertrags würden der Kommune Kosten in Höhe von insgesamt 5.760 Euro für Einrichtung, Support und Wartung entstehen.

(juha)
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