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Grevenbroich
Nach Krützens Machtwort: Autohandel muss umziehen

Grevenbroich. Für den vorübergehend am alten Bauhof der Wirtschaftsbetriebe untergebrachten Autohandel gibt es eine neue Lösung. Händler Boris Schnitzler hat für den Handel ein anderes Gelände gefunden - im Gewerbegebiet am Hammerwerk in Elsen.

In der vergangenen Woche hatte es mächtig Ärger um den Autohandel am Flutgraben gegeben. Nach dem Umzug der Wirtschaftsbetriebe Grevenbroich (WGV) nach Noithausen hatten die WGV die Parkfläche vor dem früheren Sozialgebäude des Baubetriebshofes unbefristet an einen Gebrauchtwagenhändler vermietet. Auf diese Weise sollten Betriebskosten für das zurzeit leerstehende Areal am Flutgraben gedeckt werden.

Doch die Vermietung stieß bei Bürgermeister Klaus Krützen auf energischen Widerstand. Baurechtlich sei ein solcher Betrieb dort gar nicht möglich, zudem passe der Handel von der Optik nicht in ein Wohngebiet, das von vielen Spaziergängern genutzt werde. Kurzum: Die Fahrzeuge müssten raus aus dem Wohngebiet, erklärte der Verwaltungschef.

So kommt es nun auch. Zunächst wurde der Zaun um das Areal entfernt, die meisten angebotenen Wagen wurden bereits weggebracht. "Der Vertrag wird zum 30. April aufgehoben", erklärte WGV-Geschäftsführer Rainer Baumgardt. "Wir haben nun eine Freifläche am Hammerwerk 10 mieten können", erläuterte gestern Boris Schnitzler gegenüber unserer Zeitung. "Wir sind mit der Lösung zufrieden."

In den nächsten Tagen solle das neue Areal im Gewerbegebiet, so Schnitzler, noch hergerichtet werden, in zwei Wochen solle alles fertig sein. "Bürgermeister Klaus Krützen hat vermittelt, damit die Genehmigung zügig erteilt wird", sagt Boris Schnitzler.

(cso-)
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