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Grevenbroich
Nach NGZ-Bericht: Parteien ändern ihre Webseiten

Grevenbroich. Drei von vier Grevenbroicher Parteien haben rasch gehandelt: Nach dem NGZ-Bericht über die alles andere als aktuellen Internet-Auftritte mitten im Bundestagswahlkampf wurden die meisten Websites wieder auf Vordermann gebracht.

Schnellster war Markus Schumacher, Fraktionschef der FDP: Knapp eine halbe Stunde nach einem Telefonat mit unserer Redaktion brachte er die Seite der Liberalen auf den neuesten Stand - inklusive eines direkten Links auf die Homepage des Kandidaten Bijan Djir-Sarai.

Und jetzt ist auch Daniel Rinkert auf der Startseite der Grevenbroicher SPD zu finden - aber nur er. Die restliche Seite wurde kurz nach der Veröffentlichung des NGZ-Berichts flugs aus dem Netz genommen - zwecks Überarbeitung, wie es heißt. Damit sind die Weihnachtsgrüße verschwunden, mit denen die Sozialdemokraten bislang noch auf ihrer Startseite glänzten.

Dass das nicht der Weisheit letzter Schluss war, gibt Stadtverbandsvorsitzender André Thalmann zu. Schon im Mai habe der SPD-Parteivorstand beschlossen, das gesamte Medienkonzept neu zu bearbeiten. "Seit diesem Beschluss ist an unserem Internetauftritt nichts mehr getan worden", sagt Thalmann: "Das war nicht gerade optimal." Die Homepage laufe vorerst als Baustellen-Seite weiter, mit einem Link zur Seite von Daniel Rinkert. Künftig wollen die Sozialdemokraten mit einem neuen, einheitlichen Design auf ihrer Website, in den Sozialen Medien und in Newslettern auftreten. Wann das soweit sein wird, steht zurzeit nicht fest.

Auch die Grünen haben ihren Internetauftritt rasch überarbeitet. Auf ihrer auch vorher schon recht aktuell gehaltenen Startseite gibt es nun auch eine Information zum örtlichen Bundestagskandidaten Peter Gehrmann.

Nur die CDU ist noch nicht soweit. Nach wie vor informiert sie auf ihrer Startseite über Landtagswahlkampf-Termine von Heike Troles. Die Seite soll im September komplett überarbeitet werden, sagt Parteichef Wolfgang Kaiser.

(wilp)
 
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