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Grevenbroich
Nach Steinbrück-Rücktritt: Krützen bleibt in Grevenbroich

Grevenbroich. Peer Steinbrück gibt sein Mandat als Bundestagsabgeordneter ab. Der frühere Finanzminister und Kanzlerkandidat der SPD hat am Freitag mitgeteilt, er wolle sich Ende September zurückziehen. Was diese Nachricht mit Grevenbroich zu tun hat? Vielleicht die möglicherweise aufkommende Frage, ob Bürgermeister Klaus Krützen, ebenfalls SPD, jetzt als Nachrücker nach Berlin abwandert.

Um die Antwort vorwegzunehmen: Dem ist nicht so. "Weil ich im vergangenen Jahr bereits ein Bundestagsmandat abgelehnt habe, war klar, dass ich diesmal gar nicht mehr gefragt werde - die Liste ist jetzt schon zwei, drei Plätze weiter", sagt Krützen.

Zur Erinnerung: Im Oktober 2015 hätte der damalige Leiter der Hauptschulen in Dormagen und Odenkirchen in den Bundestag einziehen können, weil der SPD-Abgeordnete Dirk Becker am 13. September im lippischen Oerlinghausen zum Bürgermeister gewählt wurde. Doch Krützen sagte "nein, danke!" - weil er in der Stichwahl unbedingt den Chefsessel im Grevenbroicher Rathaus erobern wollte. Dieser Plan ist bekanntlich aufgegangen. "Meine Entscheidung", sagt Krützen, "habe ich bis heute an keinem Tag bereut: Ich bin sehr gerne Bürgermeister in Grevenbroich!"

(juha)
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