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Grevenbroich
Neue Firmen an der Merkatorstraße

Grevenbroich: Neue Firmen an der Merkatorstraße
Shefit Neziri und Beate Borgmeier freuen sich über den Ersten Spatenstich für die neue Firma "iBau 4u". Diese ist der jüngste Zuwachs für das Gewerbegebiet an der Merkatorstraße. FOTO: A. Tinter
Grevenbroich. Die Stadt verhandelt mit der Neusser "Fischer Akkumulatorentechnik" mit 70 Mitarbeitern über die Ansiedlung im Gewerbegebiet. Sechs Unternehmen sind bereits eingezogen, nun war Erster Spatenstich für die neue Firma "iBau 4u". Von Carsten Sommerfeld

Das Gewerbegebiet Merkatorstraße am Bahnhof füllt sich zusehends. Mehrere Firmen haben ihre Neubauten bezogen, gestern gab es einen Ersten Spatenstich für das Unternehmen "iBau 4u" mit 15 Mitarbeitern. "Insgesamt wurden mit diesem Gewerbegebiet 74 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert", erklärt Ulrich Held von der städtischen Wirtschaftsförderung. Auch für das letzte freie Areal, 6000 Quadratmeter groß, gibt es einen Interessenten - die "Fischer Akkumulatorentechnik" mit Sitz in Neuss-Hoisten und rund 70 Beschäftigten sucht einen neuen Standort. Die GmbH ist Spezialist für Sicherheitstechnik, rüstet bundesweit Gebäude mit Notausgangsleuchten aus - Kunden sind laut Unternehmen etwa McDonald's, die Drogeriemarktkette "dm" und Gerry Weber.

"Wir verhandeln mit der Stadt Grevenbroich", bestätigt Geschäftsführer Axel Fischer. Entscheidungen würden noch ausstehen. "Wir verhandeln auch mit der Stadt Neuss, ob sie uns ein geeignetes Grundstück anbieten kann." Zusammen mit Bruder Werner-Robby Fischer führt er das Unternehmen in zweiter Generation. "Wir wollen unsere drei heutigen Standorte entweder in Grevenbroich oder Neuss zusammenlegen", erklärt Axel Fischer. Ein Vorteil an der Merkatorstraße sei - mit Blick auf die Mitarbeitergewinnung - die Bahnanbindung. "Viele junge Menschen möchten in Städten, etwa in Düsseldorf oder Köln, wohnen und haben in zunehmender Zahl kein eigenes Auto", begründet Fischer. Die Firma habe für das Areal an der Merkatorstraße bereits ein Bodengutachten erstellen lassen. Mit einer Ansiedlungsentscheidung rechnet Fischer für Oktober.

Vor sechs Jahren kaufte die Stadt das frühere Eisenbahn-Areal von der Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft. Die Bandbreite der inzwischen angesiedelten Firmen reicht vom Malerbetrieb Gruber, Dachdecker-Betrieb Kilic und Küchenspezialisten Bücker über das Elektrotechnik-Unternehmen Liebertz bis hin zu Becker Eventtechnik und der Grevenbroicher Service-Gesellschaft mit einem Lagerhaus. "Wichtige Vorteile sind die Nähe zur Innenstadt und zum Bahnhof", erklärt Wirtschaftsförderer Held. Viele Mitarbeiter würden zudem die Kantine des Finanzamts gegenüber nutzen.

Nun kommt das neue Unternehmen "iBau 4u" hinzu, in dem Shefit Neziri und Beate Borgmeier ihre Kräfte bündeln. Gestern wurde der Erste Spatenstich unter anderem mit Bürgermeisterin Ursula Kwasny gesetzt, der Einzug ist fürs Jahresende geplant. Shefit Neziri ist Chef der Baufirma NEZ, Schwerpunkte sind Innenausbau, Altbausanierung und Trockenarbeiten. Das Unternehmen mit 15 Beschäftigten befindet sich noch an der Erftwerkstraße. Beate Borgmeier - Architektin, Bauökologin und Bauträgerin -- ist Geschäftsführerin der "B plan GmbH", Ingenieurbüro für Bauplanung. "Wir wollen gemeinsam die gesamte Palette von der Planung bis zur Fertigstellung anbieten", sagt sie.

Langfristig sollen zehn bis zwölf neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Unter anderem die Nähe zur Autobahn und die zentrale Lage direkt an der City nennen die beiden als Vorteile des neuen Standorts.

Quelle: NGZ
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