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Grevenbroich
Neuer Chef in der RWE-Forschungsstelle

Grevenbroich. Gregor Eßer (45) kümmert sich nun federführend um die Rekultivierung im Rheinischen Revier.

Die Forschungsstelle Rekultivierung hat einen neuen Chef: Seit Anfang März leitet der 45 Jahre alte Gregor Eßer die Abteilung von RWE Power. Er übernahm den Posten von Ulf Dworschak, der zum Nationalpark Berchtesgaden wechselte.

Gregor Eßer war acht Jahre in der Fachabteilung "Landschaftsplanung und Naturschutz" von RWE in Köln tätig. "Bei der Planung der Rekultivierungsgebiete sind Natur- und Artenschutz genauso wichtig wie die wirtschaftliche Nutzbarkeit der neuen Äcker und Wälder", berichtet Eßer. Bei den Artenschutzkonzepten für den Tagebau Garzweiler stehen für ihn die in der offenen Landschaft lebenden Tierarten im Mittelpunkt. "Artenzählungen zeigen, dass die rekultivierten Feldfluren mit ihren Grünzonen und Blühstreifen mehr Vogel- und Insektenarten beherbergen als die vom Tagebau unberührte Kulturlandschaft", so der neue Leiter.

Eine Vielzahl wissenschaftlicher Arbeiten von Hochschulen, Naturschutzverbänden und Privatleuten begleiten die Rekultivierung. In der Forschungsstelle in Elsdorf laufen die Ergebnisse zusammen. "Wir wollen den guten Ruf der rheinischen Rekultivierung sichern. Unser Ziel ist es, sie immer besser zu machen und neue Erkenntnisse sofort in die Wiedernutzbarmachung der ehemaligen Tagebaubereiche einfließen zu lassen."

RWE hat 2015 fast 200 Hektar ehemaliger Betriebsflächen rekultiviert. Damit wächst die Rekultivierung im Revier auf rund 230 Quadratkilometer an.

Quelle: NGZ
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