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Grevenbroich
Neukirchener krönen ihre Königin

Grevenbroich. Zum Abschluss der Schützenfesttage wurde Michaela Heibel kräftig gefeiert.

Es war ein richtig schönes Schützenfest mit tollem Wetter, und es klang am Dienstag Abend sehr festlich aus mit der Krönung von Michaela Heibel.

Bernhard Padberg, Präsident des Bürgerschützenvereins Neukirchen, war glücklich: "Ich bin sehr zufrieden, es ist alles gut gelaufen, vier Schützen wollten König werden, das ist alles nicht selbstverständlich." Ebenfalls erfreulich: Das Regiment ist 450 Schützen stark, Tendenz steigend.

Am Samstag Abend waren rund 1000 Menschen im Festzelt. Am Dienstag waren es zwar weniger, aber die Stimmung war trotzdem gut. Mit dabei: Alt-Bürgermeisterin Ursula Kwasny. Ihr Nachfolger Klaus Krützen ist zwar Mitglied des Bürgerschützenvereins Neukirchen, er konnte jedoch krankheitsbedingt nicht mitfeiern. Obwohl es eine Besonderheit in Neukirchen ist, dass die Königin und nicht der König gekrönt wird, ging Padberg dennoch ausführlich auf den Regenten, ein Neukirchener Urgestein, ein. "Unsere Majestät", so Padberg, "kann man getrost als einen absoluten Dorfmenschen bezeichnen". Stefan Heibel liebe den Ort mit seinen vielfältigen Möglichkeiten, Vereinen und Menschen. Und der Frisör schwärme für Fahrradtouren, die auch schon mal 100 Kilometer lang sein können. Seinem Jägerzug "Immer heiter", dem er sich vor 34 Jahren anschloss, habe er bis heute die Treue gehalten.

Große Wertschätzung brachte Padberg auch gegenüber der Königin Michaela Heibel zum Ausdruck: Die Großkundenbetreuerin bei UPS in Neuss ist durch die Liebe zur Reiterei nach Neukirchen und letztendlich auch an ihren König und Ehemann gekommen. "Bereits 1989 kam sie mit dem Reitstall Tillmann in Kontakt und hat sich dort auf das Springreiten konzentriert", erklärte Padberg. Das Königspaar ist erst seit knapp zwei Jahren verheiratet. "Du hast ein tolles Bild abgegeben", lobte der Präsident die Königin.

Die vielen Menschen, die persönlich zur Krönung gratulieren wollten, bildeten eine Schlange, die bis zum Zeltausgang reichte. Den Anfang machten die Edelknaben - es war mittlerweile 21.45 Uhr und Zeit für die Jungs, nach Hause zu gehen.

(barni)
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