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Grevenbroich
Neurather legen Prioritäten für ihre Dorf-Projekte fest

Grevenbroich. Zur Dorfkonferenz laden jetzt die Stadt und Dorfplanerin Nathalie Franzen alle Neurather ein. Bei dem Treffen am Montag, 27. Juni, in der Gaststätte "Kupferkanne", An St. Lambertus, handelt es sich um die Abschlussveranstaltung für den "Dorfinnenentwicklungsplan Neurath". Beginn ist um 18 Uhr.

Mehr als ein Jahr hatten die Neurather Projekte erörtert, um ihren Ort weiterzuentwickeln. "Bei der Dorfkonferenz werden wir die Projekte unter anderem anhand von Postern vorstellen. Die Neurather können sich die geplanten Vorhaben noch einmal in aller Ruhe anschauen", erläutert Franzen, die die Arbeit für den Dorfplan moderiert. "Dann vergeben die Konferenz-Teilnehmer Punkte, legen so die gewünschte Priorität für die Projekte fest", so Franzen, die auf rege Beteiligung hofft.

Zu den Maßnahmen gehören unter anderem die Neugestaltung mehrerer Plätze und Anlagen. Auf dem Bolzplatz sollen mehr Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche geschaffen werden, so ist an ein Volleyballfeld gedacht. Diskutiert worden war zudem, ob der Kirmesplatz von seinem jetzigen Standort zum Bolzplatz verlegt werden soll, das heutige Areal könnte dann in ein geplantes Baugebiet einbezogen werden. Die Schützen äußerten allerdings Bedenken. "Da es zu dieser Frage kein einheitliches Meinungsbild gab, werden wir zwei Varianten, mit und ohne Kirmesplatz, vorstellen", sagt Nathalie Franzen.

Weitere Projekte: Der Altenpark soll zum Generationenpark unter anderem mit Boulefeld und Fitness-Geräten werden. Auch der Peter- Kauertz-Platz soll neu gestaltet, unter anderem der Brunnen aufgewertet werden. Mehrere Verkehrsthemen waren in den vergangenen Monaten ebenfalls erörtert worden. Zu den Treffen seien jeweils rund 20 Bürger gekommen. "Die Resonanz war nicht schlecht, aber es hätten ein paar Teilnehmer mehr sein können", sagt die Dorfplanerin.

Das Ergebnis dieser Konferenz ist eine Voraussetzung, um beim Land für Projekte Zuschüsse beantragen zu können. "Im Gegensatz zu Frimmersdorf kann Neurath in der Förderkulisse ,Ländlicher Raum' des Landes berücksichtigt werden", so Franzen. Kriterien dafür seien die landwirtschaftliche Fläche in der Dorfgemarkung und die Zahl der aktiven Bauernhöfe.

(cso-)
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