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Grevenbroich
Neurather planen Zukunft ihres Dorfes

Grevenbroich. Beim nächsten Dorfplan-Treffen soll eine Alternative zur Kirmesplatz-Verlegung präsentiert werden.

Die umstrittene Verlegung des Neurather Kimesplatzes zum heutigen Bolzplatz wird auch beim nächsten Arbeitsgruppentreffen für den Dorfentwicklungsplan Neurath Thema sein. Auf dem bisherigem Kirmesplatz und dem Areal der früheren Grundschule ist ein Baugebiet geplant.

Auf Basis der vorliegenden Pläne hat das Büro von Dorfplanerin Nathalie Franzen nun eine Planungsalternative erstellt, bei dem der Kirmesplatz mit der Königshüte trotz des Neubaugebiets an seinem bisherigen Ort erhalten werden kann. Zum Hintergrund: Der Bürgerschützenverein Neurath hat erhebliche Bedenken gegen den Platzwechsel, - unter anderem wegen des Lärmschutzes am neuen Ort und und wegen der bei der Verlegung entstehenden Kosten. Bei einer Befragung für den Dorfplan hat sich eine knappe Mehrheit gegen die Verlegung ausgesprochen.

Details zum Alternativplan nennt Dorfplanerin Franzen vor dem Treffen am 22. Februar - der Ort steht noch nicht fest - nur soweit, dass zwischen Neubaugebiet und Kirmesplatz ein Spielplatz vorgesehen sei. Eine abschließende Entscheidung ist laut Franzen für den Dorfplan nicht erforderlich. "Ich schlage vor, dass wir bei den Projekten beide Möglichkeiten als Alternativen vorsehen", sagte die Dorfplanerin.

Der Termin im Februar könnte, wenn kein weiterer Diskussionsbedarf besteht, das letzte vor der zweiten Dorfkonferenz sein, in der die gewünschten Vorhaben für die Dorfentwicklung festgelegt werden. Kurz vor der Schlussrunde soll nun aber noch der Name geändert werden - von Dorfentwicklungs- in Dorfinnenentwicklungsplan. Anlass ist, wie Franzen berichtet, "eine neue Richtlinie des Landes zur Dorfentwicklung. Das Ziel ist, dass weniger in der Fläche gesiedelt wird, sondern dass mehr das Potential innerhalb der Orte genutzt, etwa nachverdichtet wird. Das geplante Baugebiet ist dafür ein gutes Beispiel", erläutert Franzen. Nur wenn der Plan die Vorgaben des Landes berücksichtige, können die Stadt mit Projekt-Zuschüssen rechnen.

(cso-)
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