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Grevenbroich
Niedrigere Abfallgebühren für die grauen Tonnen

Grevenbroich. Die Abfallgebühren für die graue Restmülltonne sollen im kommenden Jahr deutlich sinken. Der Umwelt- und Landschaftspflegeausschuss stimmte den von der Verwaltung errechneten Abfallgebühren für 2017 zu. Die letzte Entscheidung trifft der Stadtrat in seiner Sitzung am Donnerstag, 8. Dezember. Die Abfallgebühr der Stadt setzt sich weiterhin aus zwei Anteilen - für die Tonne und für die Leerungen - zusammen. Von Carsten Sommerfeld

Ein Beispiel für die anstehende Gebührensenkung: Für eine 80-Liter-Tonne, das kleinste Gefäß, müssen künftig 101,76 statt bislang 108,96 Euro an jährlicher Gebühr bezahlt werden - 7,20 Euro weniger. Die Entleerungsgebühr bleibt bei 20 Abfuhren im Jahr konstant bei 16,80 Euro. Für die 120-Liter-Tonne werden künftig 147,36 Euro, also 11,16 Euro weniger als bisher, fällig - sowie unverändert 32,20 Euro bei 28 Leerungen. Das 240-Liter-Gefäß wird um 22,80 Euro preiswerter.

Besonders deutlich macht sich die Gebührenreduzierung beim 5000-Liter-Container bemerkbar. Für ihn sind mit 5822,28 Euro 484,68 Euro weniger zu zahlen als 2016. Für die Container-Leerung bei 52 Abfuhren erhebt die Stadt unverändert 1640,08 Euro. Konstant bleibt auch die Gebühr für Grevenbroicher, die Abfall an den Privatanlieferstellen abgeben. Je Anlieferung werden weiterhin zehn Euro fällig.

Mit zwei Gründen begründet die Stadtverwaltung die Gebührensenkung. Zum einen hatte der Rhein-Kreis Neuss mehrere Deponie-Entsorgungsdienste neu ausgeschrieben. Das für die Bürger und Kommunen erfreuliche Ausschreibungsergebnis ermöglichte eine deutliche Reduzierung der Gebühren, die der Rhein-Kreis Neuss von den Städten und Gemeinden erhebt.

Für eine Tonne Hausmüll und Sperrgut sind 2017 lediglich 175 statt bislang 188,50 Euro zu zahlen. Der Bioabfall schlägt nur noch mit 80 statt 96,52 Euro je Tonne zu Buche. Auch für das Schadstoffmobil muss Grevenbroich weniger an den Kreis überweisen, nur noch 60 statt 79 Cent je Einwohner.

Darüber hinaus wurden für die Kalkulation der neuen Abfallgebühr für die Restmülltonne rund 524.000 Euro aus der sogenannten Abfallrücklage entnommen, Das Geld stammt aus 2013 und 2014 erzielten Überschüssen.

Quelle: NGZ
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