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Grevenbroich
Park für "Street Workout" gefordert

Grevenbroich: Park für "Street Workout" gefordert
In Calisthenics-Parks - wie hier an der Stahlstraße in Düsseldorf - wird mit dem eigenen Körpergewicht an Stangen und Barren trainiert. FOTO: Andreas Endermann
Grevenbroich. Aktive Bürger und Junge Union wollen Calisthenics-Park für Jugendliche. Von Wiljo Piel

Die Aktiven Bürger haben die Stadtverwaltung dazu aufgefordert, ein Konzept zum Bau eines Calisthenics-Parks in Grevenbroich zu erstellen. Zudem sollen geeignete Sponsoren gefunden werden, die ein solches Vorhaben finanziell unterstützen. Mit dem Park soll das Angebot für Jugendliche verbessert werden.

Calisthenics - auch "Street Workout" genannt - ist im Kommen. Vor allem in Großstädten wie Berlin oder München sprießen die Trainingsparks im Freien aus dem Boden. Ein solches Open-air-Fitnessstudio, in dem mit eigenen Körpergewicht trainiert wird, fordern die Aktiven Bürger nun auch für Grevenbroich. "Eine solche Anlage würde dazu beitragen, etwas für die dringend benötigte Jugendarbeit zu tun", sagt Fraktionschef Rolf Göckmann. Als Nebeneffekt werde die körperliche Fitness gefördert.

In Calisthenics-Parks befinden sich hauptsächlich funktionelle und vielfach einsetzbare Krafttrainings-Stationen an einem zentralen Platz. Neben Klimmzugstangen und Parallelbarren finden sich dort auch häufig horizontale und vertikale Leitern. Für diese Investition soll die Stadtverwaltung geeignete Sponsoren finden, sagt Göckmann. Einen Standort für die Anlage schlagen die Aktiven Bürger nicht vor.

Schon im Mai dieses Jahres hat die Junge Union einen Calisthenics-Park in Grevenbroich ins Gespräch gebracht. Vorsitzender Max von Borzestowski brachte dafür die Apfelwiese im ehemaligen Landesgartenschau-Gelände ins Gespräch. Der Stadtrat hatte den Antrag zur weiteren Beratung in den Planungsausschuss verwiesen.

Ganz in der Nähe der Apfelwiese, an der Mäanderinsel, hatte die CDU vor den Sommerferien eine weitere Freizeitstätte für junge Leute vorgeschlagen: einen Erftstrand gegenüber dem Ettl-Rad. Wie die Verwaltung gestern im Rat mitteilte, handelt es sich bei dem Gelände um ein Landschaftsschutzgebiet. Wie der Bürgermeister mitteilte, wurde eine Nutzungsänderung für den Erftstrand bei der Unteren Landschaftsbehörde beantragt.

Quelle: NGZ
 
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